Die NATO – Der Auftrag – Das Geld – MK 13-17

Die NATO, einst als Verteidigungsorganisation ohne hoheitliche Aufgaben mit derzeit mittlerweile 28 Mitgliedsstaaten im Jahr 1949 gegründet. Ihr Auftrag; die Verteidigung eines Mitglieds der Organisation im Falle eines Angriffes durch einen Staat. Das Geld; es werden Unsummen an Geldern benötigt, um den Verteidigungsapparat funktionsfähig zu erhalten und das sind zurzeit ca. 900 Milliarden US-Dollar im Jahr.

Nun drängen einige Politiker, insbesondere Donald Trump dazu, die Ausgaben entsprechend den früheren Vereinbarungen jedoch ohne zwingende Notwendigkeit in Deutschland von derzeit 1,2% auf 2% des Bundeshaushaltes zu erhöhen. Man muss sich die Frage stellen, macht das weitere Aufrüsten wirklich einen Sinn und stärkt dieses auch den Verteidigungsauftrag? Dazu muss man sich gleichfalls die Frage stellen, wodurch eine Bedrohung in der heutigen Zeit überhaupt grundsätzlich besteht? Die wirkliche Zeit des kalten Krieges ist vorbei und den Warschauer Pakt gibt es nicht mehr. So ist festzustellen, dass die NATO bisher zu keiner Konfliktlösung beitragen konnte, weil sich die Bedrohung für viele Menschen auf der Welt geändert hat. Der Verteidigungsauftrag der NATO läuft somit ins Leere und verpufft.

Wenn es einen Verteidigungsfall gäbe und ein Mitgliedsland von einem anderen Staat regulär angegriffen würde, bedeutet das den Einsatz von konventionellen Waffen? Also hätten die Atomwaffenarsenale und Wasserstoffbomben auch ihr Ziel der Abschreckung verfehlt. Die dann stattfindenden Kriegsszenarien würden für die Menschen keine Rettung bedeuten, sondern Zerstörung, Elend und auch den Tod. Denn dann würden erst einmal alle Waffen eingesetzt, die nichts mit Atomwaffen zu tun haben. Und was danach?

Ganz klar muss man sagen, dass diese Bündnis-Ausgaben der Länder zum Erhalt der Staatsfunktionen und für die Menschen verloren sind. Weltweit wären es bei der NATO annähernd eine Billion US-Dollar, ohne die Ausgaben zu berücksichtigen, die sich sonst noch für die zurzeit stattfindenden Kriege und Auseinandersetzungen einfach in Luft auflösen. Außerdem werden für die Waffenproduktion in den Waffen exportierenden Ländern horrende Summen ausgegeben. Diese Waffenexporte und die hemmungslose Verbreitung in aller Herren Länder hat sich zu der eigentlichen Bedrohung für die Menschen entwickelt und den Terrorismus extrem gefördert. Die eigentliche militärische Explosion im Nahen Osten und Nordafrika wurde durch den Krieg durch die USA mit dem Partner England im Irak ausgelöst, der die gesamte Umgebung destabilisiert und zur gesamten desolaten Lage in diesen Gebieten bis zum heutigen Tag beigetragen hat. Wo also liegt die Gefahr und die Bedrohung für die vielen Menschen auf der Welt? Wer verteidigt nun wo was?

Auch die Definition eines offiziellen Krieges verwischt, weil es auch andere Möglichkeiten eines verdeckten Krieges gibt. Die Infiltration von Pseudokriegern ist kein offizieller Krieg und nur schwer einzuschätzen. Zu den Gefahren gehört mittlerweile auch der Cyberkrieg und die Internetkriminalität. Die Staaten mit ihren Waffenarsenalen kennen keine wirklichen Antworten auf die Bedrohungen unserer Zeit, denn sie klammern sich fest an den herkömmlichen Methoden einer zweifelhaften Verhinderung von Krieg und das ziemlich erfolglos. Denn Kriegsherde gibt es ziemlich viele auf der Welt, die nach den herkömmlichen Methoden nicht entschärft werden können, weil sich die grundlegenden „Kriege“ total verändert haben, in ihrer Art und ihren Auswirkungen für die Menschheit.

Somit zeigte und zeigt immer noch, dass es eine Illusion ist, mit Waffen Frieden zu schaffen oder zu garantieren. Das Gegenteil ist der Fall, das zeigt die Erfahrung. Was kann man tun? Man kann wie bei der Europäischen Union Friedensbündnisse schaffen, indem die Partner miteinander reden und auch zuhören. Man kann sämtliche Waffenexporte reduzieren oder besser noch vollkommen einstellen. Außerdem die Produktion von Munition, die die exportierten Waffen für den Einsatz bei Kämpfen brauchen, in der Produktion einstellen und nicht mehr in alle Länder verteilen, offiziell oder inoffiziell.

Die Friedensbewegung ist zurecht gegen Militärbündnisse, weil durch sie niemals friedliche und gerechte Lösungen oder Kompromisse zu erreichen sind. Durch Militärbündnisse entsteht nur ein Waffenpotential und dieses stellt automatisch ein Bedrohungspotential so oder so dar. Es gab mal einen Spruch in früheren Jahren, der in die Richtung wirkte „Frieden schaffen mit weniger Waffen“, was damals gut klang, aber nie wirklich Realität wurde, leider. Man macht einfach so weiter und setzt auf Abschreckung wie wir wissen. Es wäre gut, wenn die Länder auf der Welt über einige Dinge, die Waffen betreffen, tiefgründig nachdenken würden. Leider sind wir noch nicht in einem günstigen Zeitfenster, um dieses möglich zu machen. Obwohl man damit gar nicht früh genug und vielleicht noch rechtzeitig anfangen könnte. Denn die Menschen wollen mit einer positiven Perspektive weiter auf der Welt leben können und dazu gehört natürlich auch, dass die Welt weiter existiert und nicht zerstört wird.

Die UN und die OSZE ist bestrebt Dinge positiv auf unserer Erde zu verändern, was natürlich lobenswert ist. Sinnbildlich könnte man es so beschreiben. Ein Mensch sitzt auf einem noch schwachen Ast in einem Baum, die UN gießt diesen Baum damit er schneller wächst und der Mensch sicher auf dem Ast sitzen kann. Der Mensch schaut auf seinem Ast sitzend in die Ferne, jedoch sägt klammheimlich jemand verdeckt an dem Ast, wo der Mensch drauf sitzt. Er hört es jedoch nicht, weil um in herum ein mörderischer Kriegslärm alle anderen natürlichen Geräusche übertönt. Irgendwann bricht der Ast ab und der Mensch stürzt ins Bodenlose. Das hört sich ziemlich hoffnungslos an, was die Situation auch so darstellt. Kommen die Menschen noch rechtzeitig zur Besinnung und bedenken, dass es noch etwas anderes gibt als Krieg und Zerstörung, nämlich ein friedliches Miteinander. Haben wir noch genügend Zeit?

06.04.2017 – WM

Ein Weckruf für die Europäische Union – MK 12-17

Einst als EWG (Europäische Wirtschaftsgemeinschaft) gegründet ist diese Europäische Union doch tatsächlich am 25. März dieses Jahres bereits 60 Jahre alt geworden. Die Römischen Verträge wurden im Jahr 1957 in Rom von damals sechs Mitgliedsstaaten unterzeichnet. Als Mitgliedstaaten dieser Wirtschaftsgemeinschaft waren seit diesem Zeitpunkt die Länder Frankreich, Italien, Niederlande, Belgien, Luxemburg und Deutschland in diesem Bündnis vereint.

Jedoch gab es bereits ab dem 18. April 1951 die Montanunion, die sich als Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) bezeichnete. Auch da waren schon die o.g. Länder als Mitglieder im Handel verbunden. Später bei den Römischen Verträgen ging es um die Schaffung eines beweglichen Marktes für den freien Handel, die Ausübung von Dienstleistungen, Freiheit des Kapitals und die freie Ausübung eines Berufes für die Arbeitskräfte in den Ländern der Partner. Der Maastrichter Vertrag 1992 und der Lissabonner Vertrag im Jahr 2007 waren quasi Erweiterungsverträge. Nun sind es insgesamt 28 Mitgliedsstaaten, die sich in der Europäischen Union befinden, obwohl die Briten schon ihren Austritt bekundet haben. Diese Europäische Union hat insgesamt 500 Millionen Einwohner.

Seit der Gründung der EU (EWG) war diese Gemeinschaft ein Garant für eine Zeit ohne Kriege und auch seitdem auf einem guten Weg für Menschenrechte, Gesetzestreue, Verlässlichkeit und Gleichberechtigung. Außerdem hat sich die Europäische Union den Kampf gegen den Klimawandel auf die Fahne geschrieben. Dieses hat die EU bis heute durchaus positiv geprägt. Es hat den Handel gestärkt und eine positive Entwicklung in den Mitgliedsstaaten gefördert. In den Finanztopf zahlen die wirtschaftlich stark entwickelten Staaten mehr Geld und die Länder mit einer geringeren Wirtschaftskraft weniger oder gar nichts ein. Die Fördergelder werden nach wirtschaftlich Erfordernissen in daraus festgelegten Beträgen von der EU-Kommission festgelegt, die ausgewogen vorgeht.

So wurde die Europäische Union in dem Zusammenschluss der Mitgliedsländer eine starke Wirtschaftsgemeinschaft und ein starker Handelspartner, der nur so mit der Globalisierung Schritt halten konnte. Selbstverständlich gab es und gibt es Höhen und Tiefen in diesem Verbund der Länder. Auch muss man zugeben, dass nicht alles ideal ist. Doch es ist auch nicht so schlecht in dieser Gemeinschaft, dass man auseinander gehen müsste. Noch überwiegen die positiven Dinge wie ich finde. Schlecht über die EU reden wie es die Populisten und nicht Interessierte tun bedeutet nicht, dass es auch wirklich so schlecht ist. Klar sagen muss man selbstverständlich auch, dass es wie bei einer schlechten Ehe teilweise an gemeinsamem Verständnis fehlt. Eine gute Ehe zeichnet jedoch aus, dass man aufeinander zugeht, miteinander redet und Kompromisse findet. Dadurch ist ganz klar gesagt, dass jeder in dieser Gemeinschaft der EU auch etwas für die Gemeinschaft tun muss und nicht nur auf die finanzielle Unterstützung setzt. Deswegen kränkelt zurzeit diese Europäische Union etwas, aber bei allen benannten positiven Dinge, die das Bestehen ausmachen, ist es nicht hoffnungslos. Es fehlt in einigen Dingen eine klare Linie, soviel steht fest. Nur völlig Schlechtreden sollte man die EU nicht, sondern darüber sprechen, was besser gemacht werden muss.

Nun hat sich eine Initiative namens Pulse of Europe in Deutschland gegründet, die sich positiv gegenüber der EU zeigt und in schon Europa Menschen mobilisiert hat, die für die Europäische Union auf die Straße gehen und dafür protestieren. Dieser positive Aufruf hat in Ländern der Europäischen Union in vielen Städten wie Berlin, Wien, Lissabon schon viele Menschen auf die Straße gebracht, die für die EU sind. Es sind viele EU-Bürger, die sich für Europa einsetzen, weil sich der Kontinent Europa wandelt. Sie wissen es hundertprozentig, dass es nur gemeinsam möglich ist, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern und das nicht nur wirtschaftlich. Natürlich wissen es diese Befürworter, dass die EU zurzeit schwächelt und in ihren maßgeblichen Entscheidungen so vor sich her dümpelt. Gibt es eine Krise, so sagt man sich, muss sie mit konkreten Maßnahmen vereint durch die Mitgliedsstaaten bewältigt werden. Übrigens, der Impuls zur Gründung dieser Initiative hat der Brexit ausgelöst und auch die Notwendigkeit zum Handeln, sich für die EU zu engagieren. Die Zukunft liegt in der Europäischen Union!

Die Friedensunion ist gegen Herabsetzung, Zerstörung, Hass und für ein positives Europa welches Werte schätzt. So sind unbedingt Zeichen gegen den Rechtspopulismus und gegen die Zerstörung der Wertegemeinschaft Europäische Union zu setzen. Wir in Europa brauchen außerdem niemanden aus dem Ausland, der unsere Europäische Union klein redet. Denn je stärker man versucht hat die EU durch laute Töne in Misskredit zu bringen, desto stärker und heftiger haben die Rechtspopulisten mit lauten Tönen die Gemeinschaft der Staaten angegriffen sowie grundsätzlich infrage gestellt. Unberührt davon zeigen Umfragen, dass sich mittlerweile 70% der EU-Bürger positiv zur EU bekennen und ebenfalls hat sich ein steigendes Vertrauen ergeben. Gegen alle Widerstände, jetzt erst recht für unser Europa.

Die Wirtschaft wächst wieder in einigen Staaten und das nach einigen zurückliegenden Krisen in der Europäischen Union. Klar gibt es auch Staaten wie Bulgarien, wo es nicht so gut läuft. Wie war das noch mal mit den Aufnahmekriterien? Letztlich sind in den letzten Jahren insgesamt 5 Millionen neue Stellen entstanden und das war in Ländern Deutschland, Frankreich, Irland, Spanien und Griechenland. Bedingt durch ein stabiles Europa ist diese Planungssicherheit optimal für Investoren.

Klar ist nicht alles gut in der EU, jedoch ist auch nicht alles so schlecht wie es manche Nationalisten uns weismachen wollen und einen Austritt als Allheilmittel darstellen. Ein großes Risiko auch für den Zusammenhalt waren auch schon immer die starken sozialen Unterschiede bei den Mitgliedsstaaten. Mit unterstützenden Investitionen für die schwachen Staaten versuchte die EU die Wirtschaft dort anzukurbeln. Man kann es so sagen, das es in den nächsten Jahren noch einiges zu tun gibt in der Europäischen Union und die Politiker haben einige Steine aus dem Weg zu Räumen, aber die Problem sind nicht unüberwindlich, so denken einige Europäer positiv. Klar ist momentan, dass wir in Europa noch ziemlich weit von den Vereinigten Staaten von Europa entfernt sind.

Was muss sich nun bessern oder verändern, um die EU für die Zukunft fit zu machen?

  • der Zusammenhalt der Mitgliedsstaaten muss eine Erneuerung erfahren
  • es muss sich eine Stärkung der Währungsunion ergeben
  • trotz aller Dementis haben wir schon eine Haftungsunion, die für die Umverteilung der Schulden eintritt und das stützt ausschließlich der Steuerzahler. Das unterstützt letztlich die leichtere Verschuldung von Mitgliedsstaaten, das ist kritisch zu sehen??? (Die Bürger haben dieser Haftungsunion durch die Hintertür nie zugestimmt.)
  • die EZB mischt sich mit ihren finanziellen Maßnahmen in die Politik ein und beflügelt manche Staaten sich weiter zu verschulden, bestraft die Sparer. Das ist zu kritisieren!!!
  • der Abbau von Schulden vollzieht sich in der EU minimal, obwohl diese finanziellen Belastungen die Staaten in der Ausführung ihrer Aufgaben lähmen. Der Teufelskreis muss durchbrochen werden.
  • die problematische Flüchtlingspolitik lähmt die EU zurzeit und scheitert an der Uneinigkeit. Klar ist auch trotz ausgeprägten Wohlwollen, eine kontrollierte Zuwanderung verbunden mit dem Ausschluss der Sorglosigkeit ist unabwendbar.
  • die Jugendarbeitslosigkeit ist vorrangig in der EU zu bekämpfen
  • die Europäische Union muss nach dem Verhältnismäßigkeitsprinzip Rücksicht in den Planungen und Beschlüssen auf die unterschiedlichen Entwicklungen der Mitgliedsstaaten nehmen
  • die kulturelle Entwicklung der Staaten ist bei Entscheidungen zu berücksichtigen
  • das Ziel der EU muss ein verbindlicher Führungsstil sein und das mit mehr Eigenverantwortung der Mitgliedsstaaten
  • eine verantwortliche Sozialstruktur ist unabdingbar, um den sozialen Frieden in Europa zu sichern
  • eine starke EU muss unbedingt eine gemeinsame Außenpolitik vertreten
  • die Wertschätzung aller Vorteile der Europäischen Union ist gegenüber allen EU-Bürgern deutlicher von den Politikern zu vermitteln
  • nur eine starke Handelsgemeinschaft kann gegenüber einer sich immer stärker ausprägenden Globalisierung bestehen. Deswegen ist Zusammenhalt wichtig!!!
  • die gemeinsame Ausrichtung der EU-Politik muss sich bei den Mitgliedsstaaten deutlich festigen
  • die Europäische Union darf nicht nur als Subventionsmaschine gelten, so wie es bei einigen Staaten den Anschein hat
  • es muss einen Neustart der EU-Gemeinschaft geben und das aus vollster Überzeugung aller 28 Mitgliedstaaten (27 Staaten-die Briten fehlen bald)
  • alle Staaten sind gegenüber den anerkannten Vertragsbedingungen von Maastricht ohne Ausnahme bindend verpflichtet und das ohne Abstriche. Wenn nicht, muss es Repressalien geben. Autokratisch geführte Staaten können in der EU kein Mitglied sein oder werden.

    29.03.2017 – WM

TRUMPeleien mit Fake-News – MK 11-17

Warnung:  😉 Satire kann nicht jeder ertragen!!! 😉

So ist er nun mal der neue Präsident Donald Trump der USA, wie er seine spezielle Politik begonnen hat macht er weiter und das ziemlich wirr und zerrissen planlos. Seine Mannschaft hat sich vollkommen auf ihn und seinen Stil für seine Wähler eingestellt, die er bei jeder Aktion direkt per Twitter unterrichtet. Ebenfalls, so hat man den Eindruck, befindet sich der Präsident im Dauerwahlkampf, selbst nach angetretener Präsidentschaft. Dieser wahre Menschenfreund hat heute die eine und morgen eine andere Meinung zu einer bestimmten Sache und die vertritt er dann aber auch mit vollem Einsatz. Nach dem schwarzen Montag für Donald Trump bezüglich seiner Abhörvorwürfe an den vorherigen Präsidenten Obama und der Darlegung einer Gegendarstellung durch die Chefs des FBI und der NSA scheint eine grundlegende Änderung mit dem Präsidenten vor sich gegangen zu sein.

Plötzlich bekennt er sich zu Einwanderern aus Mexiko und das durchaus positiv. Eine Mauer an der Grenze kommt nicht mehr infrage, sondern es werden Empfangsgebäude an den Grenzübergängen errichtet, in denen die Gäste mit einem Willkommen begrüßt und ihnen direkt schon Arbeitsmöglichkeiten in den USA angepriesen werden. Das eingesparte Geld für die Mauer erreicht Bedürftige im ganzen Land USA und ist so definitiv besser angelegt.

Eine starke Korrektur ist aus dem Weißen Haus gekommen und dieses hat der Sprecher Sean Spicer der Presse ziemlich kleinlaut mitgeteilt. Der Präsident musste zugeben, dass nicht er von Obama ausspioniert wurde, sondern er selber den ehemaligen Präsidenten Obama ausspioniert hat. Er würde sich dem Urteil zu diesem Vergehen gegenüber dem Gesetz beugen.

Der Präsident Trump denkt nun ernsthaft darüber nach, die Steuern für Reiche und Unternehmen nicht zu senken, sondern eine Senkung der Steuern auf die Normalverdiener anzuwenden. Ein sehr humaner Zug und so ergibt sich für die amerikanische Wirtschaft eine größere Kaufkraft. Das kurbelt die amerikanische Wirtschaft an und das wie gewünscht.

Nach der Feststellung durch Donald Trump, dass die NATO obsolet ist ergibt sich die Tatsache, die Ausgaben nicht zu erhöhen, sondern zu senken. Diese gesparten Gelder fließen in die amerikanische Infrastruktur und das nach dem Motto „America first“. Außerdem lässt sich dadurch der Sozialbereich aufstocken.

Ziemlich kleinlaut hat der Sicherheitsberater Stephen Bennon in einer Pressekonferenz zugegeben, dass Russland wirklich in den amerikanischen Wahlkampf eingegriffen hat. Tatsächlich haben russische Hacker die Wahlautomaten geknackt und Einfluss auf die Ergebnisse genommen. Erst dadurch hat Donald Trump die Wahl gewinnen können. Auch die Gespräche mit dem russischen Botschafter haben stattgefunden, sagt er und das mit seiner kompletten Regierungs-Mannschaft vor der Einberufung ins Amt. Dabei kam das weitere Vorgehen der designierten Administration Trump im Verbund mit Russland zur Sprache. So läuft alles glatt zwischen den USA und Russland. Probleme gibt es deswegen so ziemlich wenig in der Zusammenarbeit.

Außerdem hat Donald Trump öffentlich einen Herzenswunsch geäußert, was alle in Erstaunen versetzt hat. Seine Ressentiments gegenüber Muslimen sind hinfällig, weil er sich von vielen Menschen in ihrem Glauben überzeugen konnte. Er hat absolut nichts mehr gegen die Andersgläubigen und er möchte in Kürze selbst konvertieren. Das haut einen tatsächlich um und macht alle Einreiseverbote hinfällig. Wahrlich edel diese Wendung!

Noch eine Beichte, aber mit positivem Touch. Er sei in sich gekehrt, wie er in einer Pressversammlung sagte und möchte die in den Jahren seiner Geschäftstätigkeiten zu wenig gezahlten Steuern nun nachzahlen, weil er die Tatsache der Ungerechtigkeit nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Dieses hätte tatsächlich niemals jemand erwartet, dass soviel Großmut von ihrem Präsidenten an den Tag dringt. So zeigt er seine wahre Größe als Mensch.

Die zu schnell gemachte Aussage über den Klimaschutz möchte Donald Trump korrigieren und sich zu der Tatsache der Veränderungen bekennen. Die USA werden große Schritte zum Thema Klimaschutz unternehmen und viele Dollars investieren, weil dadurch notwendige Maßnahmen im Land zum Schutz der Bevölkerung endlich stattfinden können. Auch ergibt sich in dem Sektor Umweltschutz wieder ein hohes Potential an zusätzlichen Arbeitsstellen und die fördern so die Wirtschaft der USA mit neuen Produkten und das nach dem Motto „America first“.

Weiterhin will sich Präsident Trump dafür einsetzen, dass die Löhne Erwerbstätigen endlich nach fast 30 Jahren Stillstand eine Anpassung an die wirtschaftlichen Verhältnisse erfahren sollen und so die Gewinnanteile der Industrie sowie des Gewerbes bei den Menschen dann auch ankommen. Denn die Gewinne waren stets steigend, jedoch die Entlohnung war nicht angepasst. Er als Präsident kann sich so direkt für die Menschen, welche auch seine Wähler waren, am besten einsetzen und das nach dem Motto „American people first“.

Weitere Eingeständnisse und Veränderungen in der zukünftigen Politik des Donald Trump wird es sicherlich baldmöglichst geben. Auch schäme er sich nicht sich gegenüber der Öffentlichkeit als Mensch zu zeigen und Fehler in seinen Aussagen zuzugeben, so wird sich das Blatt der amerikanischen Geschichte in Sachen der Politik des Präsidenten Donald Trump weiterhin nun positiv entwickeln. Na Gott sei Dank, dass sich das Blatt gewendet hat und positive Nachrichten uns zukünftig erreichen werden. So klappt es bestimmt, „America first“. Weiter so Mister Präsident!

22.03.2017 – WM

Das Glück, den Frühling spüren und wahrnehmen zu können – MK 10-17

Meteorologisch ist er bereits da. Kalendarisch dauert es noch ein paar Tage bis wir ihn begrüßen können. Schon der deutsche Lyriker Eduard Mörike hat ihn mit einem Gedicht beschrieben und begrüßt in mit der Zeile „Der Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern“. Ja, es geht um die Jahreszeit Frühling, die mit vielen Veränderungen in Flora und Fauna verbunden ist. Wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen die Menschen nach draußen locken meint man, ihn förmlich zu riechen, angenehm zu spüren und deswegen ist er für viele Menschen ein Lebensborn, dieser Frühling. Diese Jahreszeit lässt mit ihren wärmenden Sonnenstrahlen die Natur erwachen und sorgt so dafür, dass Blumen als auch Grünes neu sprießen können. So vermittelt uns der Frühling ein angenehmes Gefühl und verhilft uns zu einer besseren Stimmung und verbessert die Laune. Man glaubt es kaum, mit welches Geschwindigkeit sich der Frühling auf der Nordhalbkugel unserer Erde vom Süden in Richtung Norden bewegt. Es sind ziemlich genau 40 km pro Tag. Dieser Frühling ist eine der periodisch wiederkehrenden vier Jahreszeiten, die den jährlichen Ablauf in den gemäßigten Zonen unserer Erde betreffen.

Die Winterkleidung ist passe und man sieht auch schon mal bei den ganz Mutigen die nackten Arme und bei den anderen die Übergangsjacken. Also die mit den nackten Armen wollen wahrscheinlich nur den Wettergott verlocken, das mit den höheren Temperaturen so weiter zu machen. Bei den Vögeln geht es schon recht lebhaft zu und sie entfalten sich in ihrem Populationsbestreben mit einem angenehmen Gesang, um Partnerinnen damit anzulocken. Ja und als untrügliches Zeichen für den Frühling ist die Rückkehr der Singdrossel zu sehen, die uns mit ihrem abwechslungsreichen Gesang dazu anhält, ihr einfach mal bewusst zuzuhören. Es zwitschert und singt in den Grünanlagen und bald kann man wieder den Nachwuchs unserer heimischen Vogelarten sehen. Auf den Wiesen blühen extrem stark die Krokusse mit ihren prachtvollen Farben in blau, auch gelb, selbst rosa ist da vorhanden. Sogar richtige Teppiche von Krokussen gibt es an verschieden Orten. Selbst die Narzissen setzen sich ins rechte Licht und wollen schließlich auch gesehen werden. Man bemerkt bei genauem Hinsehen den grünlichen Schimmer in den Hecken und Büschen und ahnt, dass bei beständigem Wetter mit viel Wärmestrahlen die Natur dann förmlich explodieren wird, jedoch fehlt auch noch Regen dazu, um den Austrieb zu beschleunigen.

Viele Menschen nutzen die angenehme Wärme um Spaziergänge in den städtischen Gartenanlagen zu machen. In den Eisdielen findet man nicht mehr so viele freie Plätze, weil sich die Menschen dort einfinden, ein riesiges Eis vor ihnen steht und sie die idealen frühlingshaften Bedingungen genießen. Die Entspannung und das Abschalten vom Alltag ist den Menschen anzumerken. Selbst die Gärtner in ihren Schrebergärten machen sich bereit ihr kleines Reich Natur herauszuputzen. Sie räumen auf und prüfen ihre Geräte auf Funktion, welche bald wieder zum Einsatz kommen. Die uns bekannte schwarze Hauskatze streunt zwischen den Büschen herum und ist sehr aktiv bei der Mäusejagd. Sie sitzt ganz ruhig auf einer Stelle, bewegt ihren Schwanz und die Ohren mit feinen Bewegungen minimal und lauert ihrer Beute auf. Am Weiher der städtischen Anlagen kann man die Enten, Schwäne, Wasserhühner und Co. beobachten, wie sie selbst die frisch aktivierte Natur genießen und viel aktiver geworden sind.

Der Frühling macht die Menschen aktiver, freundlicher und zaubert den sonst so Verschlossenen ein Lächeln auf ihre Lippen. Dieser Frühling sorgt dafür, dass diese Jahreszeit für die größten Veränderungen bei Mutter Natur sorgt und die Menschen beflügelt auf eine schöne Zeit im Jahr zu hoffen. Schön und angenehm ist dieser Frühling, der nun auch bald laut Sonnenkalender (Julianischer Kalender) bei uns am 20. März 2017 um 11:28 Uhr MEZ einzieht. Wir sollten diese schöne Jahreszeit genießen, so wie wir alle angenehmen Dinge des Lebens bewusst genießen. Nein, es ist nicht alles selbstverständlich und wir sollten dieses bewusst wahrnehmen, nämlich die schöne und schützenswerte Natur, die sich rings um uns befindet. Diese Natur beeinflusst in einem erheblichen Maße unserer tägliches Leben, wie wir es deutlich beim Frühlingserwachen wahrnehmen können. So ist die Natur unverkennbar ein wichtiger Teil von uns und deswegen durchweg schützenswert, auch für kommende Generationen. Genießen wir die ersten Knospen, die ersten wärmenden Sonnenstrahlen und die linde Luft des nahenden Frühlings im Jahr 2017, er ist endlich (fast) wieder da, der so poetisch genannte Lenz.

15.03.2017 – WM

Wahlkampfgetöse in Deutschland im Jahr 2017 – MK 09-17

Wenn man als Bürger merkt, die Real- und Tagespolitik tritt in den Hintergrund und die Politiker der etablierten Parteien in Deutschland verstricken sich vielfach bei Interviews in Wortwuseleien, dann hat der Wahlkampf begonnen. Die Denkblasen und das krampfhafte Suchen nach aussagefähigen Sätzen, die dem politischen Gegner zusetzen sollen, hat man in der Wahlkampfzeit schon vielfach bemerkt, auch schon zu früheren Zeiten und das hat dazu geführt, dass mancher aufmerksame Zuhörer die Stirn streng runzeln musste. Eine Zeit der nicht wirklich für den Wähler bestimmten Aussagen durch Politiker hat begonnen und führt zu dem Eindruck, dass es keine wirklichen Sachverhalte zu wichtigen Themen mehr zu geben scheint. So empfindet man es dann schon manchmal.

Für die Politiker aller Parteien scheint es vorrangig zu sein, auf die eigene Partei wahrhaftig kein vorwurfsvolles Wort als berechtigt akzeptieren zu wollen. Meine Güte denkt der Wähler, dass hatten wir doch schon bei früheren Wahlen und ordnet es denselben Fehlern von Politikern zu, die sie schon häufig vor Wahlen gemacht haben. Nämlich den politischen Gegner verunglimpfen, platt machen, verteufeln, unglaubwürdig machen, die Kompetenz absprechen und in mit Häme zu überziehen. Dann, soviel ist für den Wähler klar, dann hat der Wahlkrampf begonnen. Dieses Verhalten von Politikern in Deutschland hat schon über viele Jahre dazu geführt, dass bei argumentationslosen Aussagen von Parteigrößen sich der Wähler nicht mehr angesprochen fühlt. Die Folge ist, er dreht der Politik frustriert den Rücken zu.

Der Wähler möchte wirklich mehr hören, als Geplänkel. Die Politiker der wählbaren Parteien sollte sich den Problemen in Deutschland aktiv zuwenden und ihre Wähler davon überzeugen wie Lösungen aussehen könnten. Für lautes Wahlkampfgetöse steht bei dringlichem Handlungsbedarf für Probleme kein Zeit mehr zur Verfügung. Lösungen sind angesagt, das ist wichtig. Und Politiker, die sich nur im Wahlkampf auf die Bürger (Wähler) besinnen und den Rest einer Legislaturperiode im Zeitlupentempo erstarren, welches kein wirkliches Handeln mehr möglich macht. Demnach könnte man sagen, dass eine Wahlkampfphase die Regierungszeit verkürzt und so keine Entscheidung mehr möglich zu sein scheint.

Was will der Wähler also von den Politikern hören? Wer als Politiker nicht mehr feststellen kann, dass es im regierten Land nichts mehr zu verbessern gilt, der hat sich übermäßig gesättigt in seinem Politiksessel zurück gelehnt und registriert nicht mehr wirklich was um ihn herum die Menschen bewegt. Nun gut, es hört sich ziemlich provokant an, aber das musste mal so gesagt (geschrieben) werden. Zur Ehrenrettung der Politiker sei gesagt, dass die Aussage nicht wirklich für alle zutreffen muss. Aber ernsthaft und kritisch betrachtet, sind die Globalisierung, die Agenda 2010, die prekären Beschäftigungsverhältnisse, die Zeiten der Produktionssteigerungen ohne Lohnerhöhungen, die Absenkung der Rentenhöhe, die Arbeit im Niedriglohnsektor, die Tätigkeiten als Minijobber oder mehreren Beschäftigungsverhältnissen gleichzeitig nicht spurlos an vielen Menschen vorbei gegangen ist. Schlimm ist es, wenn der Staat Löhne aufstocken muss und den Unternehmern so mehr Gewinne ins Portemonnaie fließen. Ja, es mag sein, dass die Agenda 2010 auch einen Aufschwung für Deutschland bewirkt hat, aber unterm Strich betrachtet hat sich dieses mit einigem Schwund und Einbußen bei vielen Menschen in Deutschland gezeigt. Wenn in einigen Jahren eine große Anzahl von Zahlungen der Grundsicherung für die Rente auf den Staat zukommt, weil die Arbeitnehmer nicht viel in die Rentenkasse eingezahlt haben, dann sieht es ziemlich düster bei den Sozialausgaben aus. Aber das ist ja dann der Staat und es sind nicht die Unternehmen, die zahlen müssen. Wer nur wie die Schlange auf den Exportüberschuss starrt, der kann aus seiner Sichtweise nicht feststellen, dass in Deutschland doch einiges nicht so toll ist, trotz der immer wieder zitierten niedrigen Arbeitslosenquote, die absolut in diesem Zahlenwert nicht aussagefähig ist. Außerdem berichten uns seit Jahren die Medien, dass die Schere der Einkommen immer weiter auseinander geht, was wohl auch durch die Agenda 2010 einen zusätzlichen Schub bekommen hat. Doch jetzt soll das statistische Bundesamt nach den neuesten Zahlen festgestellt haben, dass die Entwicklung etwas rückläufig sein soll. Vielleicht hat ja der Mindestlohn einen kleinen Anteil daran.

Die Chefin unserer Regierung, Frau Merkel, hat sich im Fernsehen so geäußert, dass in diesem Jahr eine ganz andere Themenwahl wohl den Wahlkampf bestimmen wird. Gekommen ist bis jetzt diesbezüglich nicht wirklich viel aus dem Regierungslager. Es wird auf Themen gesetzt, wo der Bürger denkt, dafür hatten „die“ doch vier Jahre Zeit, um mit ihrer Politik etwas zu bewirken! Der Bürger fragt sich, ob die Politiker die richtigen und wichtigen Themen auch in ihrer Prioritätenliste richtig eingeordnet haben. Es muss sich etwas in Deutschland bewegen und deswegen kann es nicht sein, dass man sagt, weiter so, es ist alles in Ordnung. Dafür sind die Probleme zu wichtig für unser Land und die Verteidigung unserer Demokratie steht im Jahr 2017 an oberster Stelle. Warum kann man nicht versuchen Politik im Wahlkampf wirklich informativ für die Bürger zu gestalten und sich nicht nur als Politiker händeringend sowie schützend vor die Partei zu stellen, von der sie ihr Parteibuch bekommen haben.

Auf die Menschen zugehen, bürgernahe Themen ansprechen, die Menschen mit Fakten überzeugen, das Wahlkampfgetöse sein lassen, Argumente sprechen lassen und nicht andere Politiker verunglimpfen, fadenscheinige Aussagen gar nicht erst machen und versuchen die wahlberechtigten Bürger davon überzeugen, dass ihre Stimme bei der Wahl auch wirklich etwas bewirkt und zu Veränderungen führt. Erst dann ist für die Parteien jede Wählerstimme wertvoll und im Sinne Deutschlands gut angelegt. Interessierte und überzeugte Wähler gehen auch zur Wahlurne. Liebe Politiker zeigen sie ruhig, dass sie auch nur Menschen sind, denn ihre Wähler wissen es, aber spüren es zu wenig. Und bitte nicht sagen, alles ist gut in Deutschland, wir brauchen rein gar nichts verändern, das bringt ihnen keine zusätzlichen Wählerstimmen. Denn es könnte ja sein, dass sie es mit Wählern zu tun haben, der unter ihrer bestimmenden Politik keine gute Zeit in Deutschland hatten.

Machen sie positive Politik für Deutschland und seine Bürger, dass allein zählt. Außerdem überzeugen sie die Besitzstandswahrer und Gewinnoptimierer der Unternehmer davon, dass eine höhere Entlohnung für ihre Mitarbeiter nicht schädlich für Deutschland ist, sondern die Kassen des Staates entlastet und die Konjunktur ankurbelt. Wenn sie außerdem noch dafür sorgen, dass alle Betriebe und Firmen die in Deutschland ihre Produkte herstellen auch hier ihre Gewinne versteuern, wäre es super und würde auch noch den Staat entlasten. Ja, liebe Damen und Herren Politiker, wie sie sehen, es gibt noch viel zu tun. Und machen sie sich nichts daraus, wenn sie schon mal zwischen zwei Stühlen sitzen sollten, das passiert uns als Bürger auch schon einmal. In diesem Sinne, packen sie es an! Erklären Sie den Bürgern ihre Politik!

07.03.2017 – WM