Wunschkandidat Donald Trump als Präsident der USA? – MK 09-16

In diesem Jahr 2016 läuft die zweite Amtszeit des amerikanischen Präsidenten Barack Obama in den USA aus und ein „Neuer“ muss nach der Verfassung ins Weiße Haus einziehen. Es war eine schwierige Zeit für den ersten farbigen Präsidenten der USA, der anfänglich mit seinem Charisma die Menschen in seinen Bann gezogen hat. Nicht alles konnte Präsident Obama verwirklichen, was er sich vorgenommen hat, auch deswegen, weil es zu viele Dinge waren, die verändert werden sollten. Jedoch aus europäischer Sicht hat dieser Präsident Amerika gut getan und die Menschen miteinander verbunden.

In seiner zweiten Amtszeit blies Präsident Obama der politische Wind der Republikaner aus dem Repräsentantenhaus entgegen. Man kann nicht sagen, dass die Republikaner gegen alles waren, was Präsident Obama verwirklichen wollte, aber in so immens wichtigen Dingen wie der Krankenversicherung und den Waffengesetzen waren sie nicht Willens, dieses als wichtig für die Amerikaner sowie Amerika zu sehen. Sie hatten sich als Blockierer und Querulanten verschworen. Bei der letzten Wahl zum Präsidenten hatte der Kandidat McCain auch noch Sarah Palin aus der Tea-Party-Bewegung im Jahr 2008 zur Vizepräsidentin vorgeschlagen, die mit ihren Einschätzungen neben der amerikanischen Spur lag. Es war keine glückliche Konstellation, um die Wahl zu gewinnen.

Nun haben die Republikaner neuerlich ihre Kandidaten ins Rennen geschickt. Der absolute Favorit ist noch der jetzt schon fast ungewollte Donald Trump. Dieser große Zampano der Politik versucht Amerika mit seinen Sprüchen zu überrollen und den Republikanern zu großen Stimmenanteilen zu verhelfen. Denn er sei schließlich der Kandidat, der den Republikanern die Stimmen verschafft, so äußerte sich der selbst ernannte Siegertyp dazu. Dieser offenbart in seinem plumpen fast perfiden Wahlkampfgetöse teilweise Abgründe der Geschmacklosigkeit, indem er bestimmte Menschen mit ihren Gedanken oder Gebrechen beleidigt oder anprangert. Auch die geäußerte politische Richtung ist eine Schlangenlinie. Ist das die Antwort der Republikaner als seriöse Repräsentanten der amerikanischen Politik, die sich positiv für Amerika auswirken soll? Dieser Donald Trump spricht mit seinen Stammtischparolen eine Wählerschicht der Amerikaner an, die mit fast allem unzufrieden sind was das bestehende Establishment der amtierenden Politiker der Demokraten in zwei Amtszeiten von Barack Obama geleistet hat. Sicherlich, wer ist wann immer mit allen Dingen der Politik einverstanden.

Es ist ein populistischer Wahlkampfstil von Milliardär Donald Trump, der bereits viel in der amerikanischen Politiklandschaft durcheinander gewirbelt hat, aber nicht wirklich sinnvolle Verbesserungen zur bestehenden Politik aufzeigt, die Amerika im eigenen Land und in der globalisierten Welt Nutzen bringen. Bisher war die Weltmacht Amerika immer ein politisch offenes Land und das trotz der offenkundigen Schwächen in der Außenpolitik und offener innenpolitischer Intoleranz. Innenpolitisch haben die Republikaner für eine eigene Schwächung gesorgt und sind dem Präsidenten Obama mehrfach in den Rücken gefallen. Wenn Donald Trump Präsident der USA würde, hätte das wahrscheinlich katastrophale Auswirkungen für die Innen- und Außenpolitik. Amerika würde sich abschotten, viele Menschen diskriminiert, die Bürger der USA sind. Eine „Trumpsche Außenpolitik“ (wenn es sie denn gäbe) hätte keine Politikpartner mehr auf der Welt und die Wirtschaft Amerikas würde wieder ziemlich flach verlaufen, weil die Handelspartner fehlten. Also für wen oder welche Werte will Trump eigentlich seine Politik machen? Die Förderung und das Verständnis für unzufriedene Bürger kann nicht eine ursächliche positive Politik für ein Land wie den USA auslösen. Auf die Bürger hören ist wichtig, aber die Landesziele müssen immer an erster Stelle stehen, um die Unzufriedenen von der Stärke Amerikas zu überzeugen und das hauptsächlich erst einmal innenpolitisch. Selbst eine absolut bürgernahe Politik kann nicht alle Menschen zufrieden stellen.

So geraten die Republikaner immer mehr unter Druck, den sie sich selbst aufgebaut haben mit ihrem Superkandidaten Donald Trump. In den politischen Kreisen beschwört man Antikampagnen, um diesen nicht wirklich politisch überzeugenden Kandidaten wieder klein zu kriegen. Nun soll es wohl der moderate Kandidat Marco Rubio im Namen der Republikaner richten.

Natürlich müssen die Amerikaner ihre politische Zukunft selbst bestimmen, aber als Außenstehender stellt sich mir die Frage, hätte Amerika nicht einen wirklich politisch kompetenten Präsidenten verdient, den es auch braucht? Denn es gibt ja nicht nur eine Landespolitik, sondern auch noch eine Weltpolitik an der Amerika teilnehmen und mit entscheiden will. Letztendlich kann man als Nichtamerikaner den Bürgern der USA nur die Daumen für die Präsidentenwahl drücken und ihnen wünschen, dass sie einen Präsidenten bekommen, den sie als Bürger Amerikas und als Staat USA selber verdient haben und in diesem Sinne richtig wählen. Wir als Außenstehende schauen gebannt auf den November 2016 und den Ausgang der Präsidentenwahl.

06.03.2016 – WM

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