{"id":894,"date":"2023-07-28T17:53:22","date_gmt":"2023-07-28T15:53:22","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.kaleidoskop-aha.de\/?p=894"},"modified":"2023-08-04T11:15:36","modified_gmt":"2023-08-04T09:15:36","slug":"die-verdeckte-ignoranz-gegenueber-dem-stattfindenden-klimawandel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.kaleidoskop-aha.de\/?p=894","title":{"rendered":"Die verdeckte Ignoranz gegen\u00fcber dem stattfindenden Klimawandel"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size\">&#8211; ein bewusster Irrweg oder einfach nur Gleichg\u00fcltigkeit?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Alles begann mit dem Menschen auf der Erde<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Schon vor dem Beginn des Zeitalters des Anthropoz\u00e4ns unserer Erde, welches durch die Wissenschaft der Spezies Mensch zugeordnet wurde, ist der Homo Sapiens zur am weitesten entwickelten Art der Primaten geworden, die den Planeten wie nie zuvor jemand in seiner Zeit des Daseins sich \u201euntertan\u201c gemacht hat. William Ruddiman, ein Pal\u00e4oklimatologe an der Universit\u00e4t von Virginia, l\u00e4sst diese Epoche des Anthropoz\u00e4ns schon mit der Einf\u00fchrung des Ackerbaus vor etwa 8000 Jahren beginnen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcberhaupt zu Beginn seines Daseins und das hat nat\u00fcrlich schon vor 2-4,2 Millionen Jahren mit dem Vormenschen Australopithecus in Afrika begonnen, hat sich dieser Mensch sicherlich mit seinen nat\u00fcrlichen Instinkten in seinem Lebensumfeld so einrichten k\u00f6nnen, dass er einfach nur \u00fcberleben konnte, denn er war ja nun mal da. An Klimaschutz dachte nat\u00fcrlich damals niemand. Konnte auch nicht, weil es noch keine sprachliche Festlegung gab. War aber auch nicht notwendig. Warum auch? Die Umwelt war halt so gegeben, wie sie zu dem Zeitpunkt war und und ver\u00e4nderte sich vielleicht, wenn \u00fcberhaupt, nur unwesentlich durch die Einfl\u00fcsse des werdenden Homo Sapiens. Das sollte sich doch noch wesentlich im Laufe der Menschheitsgeschichte \u00e4ndern und wie.<\/p>\n\n\n\n<p>Jedoch die Menschheit wuchs und wuchs, hat nun, wie man wei\u00df, es dazu gebracht, dass mittlerweile \u00fcber 8 Milliarden Menschen auf dem Planeten Erde leben. Doch nun \u201e\u00e4chzt und st\u00f6hnt\u201c der Planet Erde unter dieser Belastung, die sich f\u00fcr den Wohnraum Erde durch die dort lebenden Menschen ergeben hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun aber befinden wir uns \u201epl\u00f6tzlich\u201c in einer bedrohlichen Lage mit unserer Umwelt und das Klima auf der Erde l\u00e4uft aus dem Ruder, hei\u00dft soviel wie, der Mensch verliert die Kontrolle \u00fcber seinen Planeten, der doch eigentlich immer wie selbstverst\u00e4ndlich f\u00fcr ihn da war und so gar keine Forderungen gestellt hat. Was ist schief gelaufen und wer tr\u00e4gt die Schuld daran? Nur mal so die Frage: Steuern wir tats\u00e4chlich bei vollem Verstand mit vollem Bewusstsein auf eine Katastrophe zu oder wie ist unser Tun zu verstehen?<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt m\u00f6chte ich das Einverst\u00e4ndnis von Dr. von Hirschhausen vorausgesetzt, einen ziemlich passenden Witz von ihm zitieren: \u201eEin Mann f\u00e4llt im Hochhaus aus dem 30. Stock und denkt sich als er am 10. Stockwerk vorbei f\u00e4llt, ach prima, bis jetzt ist doch noch alles gut gegangen.\u201c &#8211; jedoch bleibt einem dabei das Lachen im Hals stecken.<\/p>\n\n\n\n<p>Nein, Panik ist noch nicht angesagt, jedoch muss sich jeder die Frage stellen: H\u00e4tte man schon fr\u00fcher etwas f\u00fcr die Erde und f\u00fcr den Umweltschutz tun sollen oder gar tun m\u00fcssen? Wenn ja, was h\u00e4tte man tun m\u00fcssen und auch k\u00f6nnen? Und wer h\u00e4tte was tun m\u00fcssen? Die Antwort ist einfach und platt, einfach jeder Mensch, der auf dieser Erde lebte\/lebt und hautnah seine Umwelt war nahm\/nimmt. Denn jeder belastet schon mit seinem Dasein den Planeten Erde und pr\u00e4gt im Laufe seines Lebens seinen \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck. Und das geschieht einzig und allein durch seine Art zu leben, welche weitere Prozesse von Ver\u00e4nderungen triggert, die dann in seiner N\u00e4he, aber auch irgendwo auf der Welt stattfinden. Aber in Gottes Namen wenn der Mensch dann schon einmal da ist, sollte er sich auch nicht in seinem Tun gegen den Planeten entscheiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein absoluter Gegner des Planeten ist ein Mensch, der jegliche Ver\u00e4nderungen, die auf der Erde zurzeit stattfinden leugnet und vielleicht gro\u00dfspurig erkl\u00e4rt, mit Umweltschutz habe ich nichts am Hut und die anderen sollen ruhig mal machen. Dann w\u00e4re bei dieser Art Mensch das Umweltbewusstsein gleich Null, also eigentlich ein hoffnungsloser Fall von Ignoranz und Unverst\u00e4ndnis. Ist auch vielleicht zu interpretieren mit nach mir die Sintflut. Es stellt sich aber auch die Frage, ob denn der Mensch f\u00fcr alles, was sich im Moment auf der Erde abspielt, die alleinige Schuld tr\u00e4gt. Ja und nein, jedoch bei den meisten Menschen eben nur indirekt, was, wie eben schon erw\u00e4hnt, mit seiner Art zu leben zusammen h\u00e4ngt, wobei eine Grundbelastung f\u00fcr die Umwelt immer vorhanden ist. Mancher w\u00fcrde sagen, was habe ich als Einzelner \u00fcberhaupt f\u00fcr einen Einfluss auf die Umwelt. Und m\u00fcsste denn nicht jeder Staat mit seinen Politikern da die meiste Verantwortung tragen? Sicherlich ist das so zu sehen und ja, die Politiker erarbeiten die Vorgaben f\u00fcr einen effektiven Umweltschutz. Diese Vorgaben betreffen die deutsche Wirtschaft in allen Bereichen, also den \u00f6ffentlichen Raum, die Verwaltungen, die Energiewirtschaft, die Industrie und den Handel. Und das sollte in allen L\u00e4ndern auf der Erde so sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein doppeltes ja, die meisten Regierungen, insbesondere die der Industriel\u00e4nder und somit die gr\u00f6\u00dften Emittenten von Treibhausgasen, haben es verschlafen, verschoben, ignoriert oder einfach f\u00fcr sie \u201ewichtigere\u201c Dinge in ihren Beschl\u00fcssen und Gesetzgebungen vorgezogen. Dadurch sind die Voraussetzungen f\u00fcr einen besseren Klima- und Umweltschutz total ins Hintertreffen geraten oder existierten je nach Land noch nicht einmal im Ansatz. Viel schlimmer ist es eigentlich, dass es die (deutschen) Politiker \u00fcber Jahrzehnte geschafft haben, alle Warnungen ma\u00dfgeblicher Wissenschaftler, die sich mit der Umwelt und dem Klimaschutz besch\u00e4ftigen, zu ignorieren und die Warnungen sicher oftmals als \u00fcbertrieben dargestellt haben. Nein, die Warnungen der Wissenschaftler waren sicherlich ernsthaft gemeint und sollten auch so verstanden werden. Klar, dass jetzt wohl mancher auf den Gedanken kommen k\u00f6nnte zu sagen, im Nachhinein ist man immer schlauer. Jedoch bei dieser wichtigen Dimension mit einer Verbindung zur Politik k\u00f6nnte man als Gegenargument auch auff\u00fchren, dass das Ganze wohl auch etwas mit vorausschauender und nachhaltiger Politik zu tun hat, welche eben gute Politik auszeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p>So muss man jedoch auch noch zus\u00e4tzlich feststellen, dass die Wirtschaft wohl auch noch besonders in der Globalisierung auf teils \u00fcbertriebenen Grunds\u00e4tzen basierte, streng nach \u00f6konomischen Gesichtspunkten auf st\u00e4ndigen Zuwachs getrimmt. Das sicherte zwar in vielen L\u00e4ndern den Wohlstand, wobei der Umweltschutz doch wohl oftmals au\u00dfen vor war. Dieser gnadenlose Wachstumskurs bricht uns jetzt den Hals in Form von Klimaver\u00e4nderungen und Umweltver\u00e4nderungen, weil sich der Planet Erde gegen diese \u201eMisshandlungen\u201c wehrt. Verbunden war damit bis zum heutigen Tage die gnadenlose Pl\u00fcnderung der bestehenden Ressourcen und das weltweit. Bildhaft k\u00f6nnte man es sich so vorstellen, dass unsere Mutter Erde wie ein ausgeweidetes St\u00fcck Wild vor uns liegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Langsam, langsam, noch nicht aufatmen, wir als B\u00fcrger sind bei der ganzen Sache nicht wirklich au\u00dfen vor. Denn in unserem Informationszeitalter kann es eigentlich niemanden geben, der sich der Kenntnis \u00fcber die Ver\u00e4nderungen, welche auf diesem Planeten stattfinden, entziehen kann. Selbst wenn es durch die Politik nur unzureichende Rahmenbedingungen gab und gibt, muss es dem B\u00fcrger mit einem ausgepr\u00e4gten Umweltbewusstsein m\u00f6glich sein, die Verantwortung f\u00fcr seinen Lebensraum zu \u00fcbernehmen. Und das hei\u00dft im Klartext, nicht alles was im Leben m\u00f6glich ist muss auch gemacht werden. Weniger ist in diesem Fall oftmals mehr! W\u00fcrde der anonyme, ungl\u00e4ubige Frevler in Sachen Umwelt seinen Blick schon einmal zur Seite nach links oder rechts richten, w\u00fcrde er feststellen, dass um ihn herum die M\u00fcllberge wachsen und er wohl auf l\u00e4ngere Sicht in seinem eigenen gedanklichen Abfall versinkt. Das war nur mal kurz ein gedanklicher Ausrei\u00dfer f\u00fcr die ganz vom Kurs abgekommenen Menschen, die sich total dem Umweltschutz widersetzen. Klar ist und sicherlich auch logisch richtig, dass jeder B\u00fcrger jedes Landes auf diesem Planeten eine Verantwortung f\u00fcr seinen Lebensraum wahrnehmen muss. Darin liegt des Pudels Kern und ein weltweites Manko ist weltweit erkennbar, weil nicht jeder einen Sinn oder ein Muss in dieser Verantwortung sieht und das ist n\u00fcchtern betrachtet sehr schade. Es ist jedoch noch nicht alles. Zu den Klimaver\u00e4nderungen gesellt sich noch weiteres Ungemach, n\u00e4mlich die katastrophale Anh\u00e4ufung von Plastikm\u00fcll in den Weltmeeren verbunden mit unertr\u00e4glichen, menschengemachten Anh\u00e4ufungen von Abfall, der vielerorts dramatisch ins Auge fallen. Vielleicht hat mancher es am Rande erfahren, aber es gibt sogar <a href=\"https:\/\/www.oekotest.de\/kosmetik-wellness\/Kosmetik-Das-Problem-mit-den-fluessigen-Kunststoffen-_11470_1.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Plastik in fl\u00fcssiger Form<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/bayern1\/inhalt\/experten-tipps\/umweltkommissar\/wo-ist-mikroplastik-drin-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Mikropartikeln in Produkten.<\/a> Aber das ist die Realit\u00e4t auf dieser Welt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ganz klar, wir haben es insgesamt auf diesem Planeten mit drei kritischen Problemen zu tun, n\u00e4mlich mit der Klimaver\u00e4nderung, der Plastikkatastrophe in den Weltmeeren und den zugem\u00fcllten \u00d6rtlichkeiten auf dieser Welt. Erschreckend ist oftmals in Berichten der Medien die sichtbare Gleichg\u00fcltigkeit, sowie die Ignoranz, mit welcher diese Zust\u00e4nde akzeptiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Entstehung der Probleme<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kommen wir noch mal zu dem Punkt zur\u00fcck, wodurch die Probleme \u00fcberhaupt entstanden sind. Der informierte B\u00fcrger w\u00fcrde jetzt wohl sagen, nein, das ist nicht notwendig, da wei\u00df ich Bescheid, weil ich auf dem Laufenden bin und mich stets informiere. Nun ja, es wird sicherlich auch Menschen geben, die nicht so auf dem aktuellen Stand sind und bei diesen Klimaver\u00e4nderungen die Schultern zucken. Ich erw\u00e4hnte in einem vorherigen Absatz den \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck, den jeder Mensch in seinem Leben auf der Erde hinterl\u00e4sst. Das hat etwas damit zu tun, wie er lebt und was er tut. Also wie er sich ern\u00e4hrt, wie sein Lebensstil ist, wie er sich in der Umwelt verh\u00e4lt, ob er der Konsumwelt unterliegt oder nachhaltig sein Leben gestaltet. Das alles hat einen Einfluss auf unser Klima, denn nichts liegt irgendwo herum, sondern muss hergestellt werden. Diese Herstellungsprozesse oder Produktionsabl\u00e4ufe erzeugen so nebenbei das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid also CO<sub>2, <\/sub>ebenso noch andere Schadstoffe.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Kyoto-Protokoll nennt folgende Treibhausgase: Kohlenstoffdioxid (CO<sub>2<\/sub>), Methan (CH<sub>4<\/sub>), und Lachgas (N<sub>2<\/sub>O) sowie die fluorierten Treibhausgase (F-Gase): wasserstoffhaltige Fluorkohlenwasserstoffe (HFKW), perfluorierte Kohlenwasserstoffe (FKW), und Schwefelhexafluorid (SF<sub>6<\/sub>). Bei Methan (CH<sub>4<\/sub>) gibt es einige Quellen z.B. aus den Mooren, dem Reisanbau, der Landwirtschaft oder aufgetauten Permafrostb\u00f6den und nicht zu vergessen, die Lecks in der Erdgasf\u00f6rderung. Zu bedenken ist, dass die Wirkung von Methan als Treibhausgas gegen\u00fcber dem Kohlenstoffdioxid um den Faktor 30x h\u00f6her ist. Deutschland ist global als Emittent von Methan mit 6% beteiligt. Kritisch betrachtet werden muss wohl der rasante Anstieg von Methan in der Atmosph\u00e4re, n\u00e4mlich in den Jahren von 1900=810, 1950=1100 und im Jahr 2010=1800 ppm. Jedoch nicht nur in Produktionsprozessen entstehen Treibhausgase, sondern bei allen Verbrennungsprozessen von fossilen Energietr\u00e4gern, also z.B. bei allen Kraftwerken und Heizungen sowie bei Kraftfahrzeugen.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Treibhausgase bewirken in der Atmosph\u00e4re einen Zustand, der isolierend wirkt, das hei\u00dft, die einfallenden Sonnenstrahlen werden zwar von der Erdoberfl\u00e4che reflektiert, aber das sich in der Atmosph\u00e4re befindende Treibhausgas absorbiert bei der Gegenstrahlung (Reflexion von der Erdoberfl\u00e4che) mehr W\u00e4rme. Ein Teil strahlt direkt in den Weltraum zur\u00fcck, der gr\u00f6\u00dfte Anteil wird jedoch reflektiert und das bedeutet, der Planet heizt sich permanent auf, wobei die Konzentration in der Atmosph\u00e4re ein entscheidender Faktor ist. Zudem verbleiben diese Gase auch noch eine Zeit lang in den Schichten der Atmosph\u00e4re des Planeten erhalten. Nicht zu vergessen ist, dass die Meere wohl auch noch CO<sub>2<\/sub> aufnehmen k\u00f6nnen, aber das nur bis zu einem bestimmten Grad. Der so entstehende Effekt ist auch nicht so ohne, denn so versauern unsere Weltmeere, was wiederum den dort wachsenden und lebenden Organismen gar nicht gut tut. Jeder Baum und jeder Wald speichert \u00fcbrigens auch Kohlenstoffdioxid, im Gegenzug werden wir mit Sauerstoff versorgt. Mit den Konzentrationen von CO<sub>2<\/sub> (zurzeit &#8211; 450 ppm) und Methan (CH<sub>4<\/sub>) in der Atmosph\u00e4re erhitzte sich bis jetzt der Planet um ca. 1,2 &#8211; 1,5 \u00b0C \u00fcber die globale Durchschnittstemperatur, und das, wie man wei\u00df, mit gravierenden Folgen f\u00fcr den Planeten und den darauf lebenden Menschen. Und wir befinden uns erst am Anfang der Ver\u00e4nderungen! Siehe auch mein Blogbeitrag. <em><a href=\"https:\/\/blog.kaleidoskop-aha.de\/?p=867\" data-type=\"post\" data-id=\"867\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Sind wir noch zu retten \u2013 was machen wir eigentlich mit der Erde!<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Reaktionen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>So, jetzt kn\u00f6pfen wir uns salopp gesagt mal den Rest der Klimas\u00fcnder vor, n\u00e4mlich die Regierungen der Staaten nebst Politikern dieser Erde, nat\u00fcrlich haupts\u00e4chlich der L\u00e4nder mit den h\u00f6chsten Schadstoffemissionen und auch die, die sich bewusst \u00fcber alle Fakten der Klimaver\u00e4nderungen versuchen hinweg zu setzen. Es wurden gravierende Vers\u00e4umnisse und Fehler in Sachen Umweltschutz begangen und das schon beginnend vor Jahrzehnten, wobei die Wissenschaftler deutlich immer wieder vor den sich daraus entwickelnden Szenarien von Einfl\u00fcssen auf unser Klima gewarnt hatten. Die Wirtschaft wurde nicht durch lenkende Ma\u00dfnahmen auf Nachhaltigkeit getrimmt. Somit sahen sich die Hersteller ihrer Produkte in keinster Weise in irgendeiner Verantwortung die Produktion ihrer Erzeugnisse streng nach Richtlinien zu produzieren, die den Umweltschutz ganz oben in ihrer Liste von Ma\u00dfnahmen zur klimaschonenden und nachhaltigen Herstellung ihrer Produkte hatte. Ein Selbstl\u00e4ufer einer Eigeninitiative bei den Herstellern, wie oft gefordert, krankte schon in ihrer Anregung durch so ausgerichtete Politiker, die die Firmen nicht belasten wollten.<\/p>\n\n\n\n<p>Betrachten wir jetzt einmal die Zeit nach der Jahrtausendwende, also in den Jahren nach 2000. Die Begriffe Naturschutz und Klimaver\u00e4nderungen waren zumindest in der EU, vielleicht aber auch in anderen L\u00e4ndern der Welt, mittlerweile sehr bekannt und es wurde erkannt, dass es in Sachen Umweltschutz ziemlichen Nachholbedarf gab. Nun hatte wohl auch der letzte Politiker, hei\u00dft die von den hinteren B\u00e4nken in den Parlamenten, begriffen, dass es nun konkreter Ma\u00dfnahmen bedarf, um in der Hauptsache die ausgesto\u00dfenen Treibhausgase auf der ganzen Welt zu reduzieren. Dabei gab es die Zielsetzung, dass sich auf der Erde durch den Treibhauseffekt die durchschnittlichen Temperaturen bis zum Jahr 2030 nur um bis 1,5\u00b0C erh\u00f6hen durften, um Schlimmeres bez\u00fcglich Erderw\u00e4rmung zu verhindern. So kam man dann auch zu dem Punkt, dass man wohl die Ma\u00dfnahmen zur Kontrolle des Klimas weltweit koordinieren m\u00fcsste. Nat\u00fcrlich ist es sinnvoll sich in einem konzertierten Vorgehen zur \u201eRettung\u201c des Normalklimas auf der Erde miteinander abzustimmen. Durchaus lobenswert ist es und man m\u00f6chte auch nicht den guten Willen der Klimabeauftragten dieser Erde schm\u00e4lern. Es blieb allerdings in der Hauptsache beim guten Willen und die konkreten Ma\u00dfnahmen fehlen bis zum heutigen Tag. Denn seit dem 12. Februar 1979 findet allj\u00e4hrlich die Klimakonferenz statt und zwar mit tausenden Teilnehmern aus fast allen L\u00e4ndern dieser Welt und das immer an einem anderen Tagungsort. Was dabei herauskommt sind stets Absichtserkl\u00e4rungen und das reicht einfach nicht aus, um wirkliche Erfolge zur Reduzierung der Treibhausgase zu erreichen. Ist man sich nicht \u00fcber den Ernst der Lage bewusst? Halbherzig war\u00b4s, einfach nur halbherzig und die gr\u00f6\u00dften Emittenten von Treibhausgasen wie China, USA und Russland, taten so, als ginge sie das einfach nichts an und sie h\u00e4tten wichtigere Dinge im Blick. Wirklich wichtigere Dinge, als den Lebensraum lebenswert zu erhalten? Und nat\u00fcrlich fehlt f\u00fcr Ma\u00dfnahmen das Geld!?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Verzerrter Markt bei der Globalisierung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Globalisierung hat einen stark verzerrten Markt entstehen lassen und ethische Fertigungsgrunds\u00e4tze sowie die Menschenrechte in den Hintergrund gedr\u00e4ngt. Es gab somit keine M\u00e4rkte die global, durch eine bestehende, festgelegte Wirtschaftsethik, die Abl\u00e4ufe auf der gesamten Welt einheitlich regulierten. Innerhalb der EU bei den Industriel\u00e4ndern gab es bereits einen streng beobachteten Markt, der sich an Richtlinien f\u00fcr den Umweltschutz, an Menschenrechte und eine Arbeitsmarktordnung orientierte. Durch den Handel von Firmen in der EU mit Unternehmen, die sich vorwiegend im asiatischen Raum befinden, gab es kaum wirkliche Grunds\u00e4tze f\u00fcr den Umweltschutz, die Menschenrechte und die Bezahlung der Erwerbst\u00e4tigen in den Firmen, die f\u00fcr die bestellten Fertigungsprodukte keine Standards definierten. Dementsprechend wurden Produkte hergestellt, die sehr billig sein konnten, weil die Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr den Umweltschutz, die Menschenrechte und die Bezahlung fehlten. Die M\u00e4rkte untereinander produzierten also nicht nach denselben Standards und so gab es oftmals ein Manko bei der im Vorsatz erw\u00e4hnten Wertsch\u00e4tzung. Und deswegen konnte auch keine nachhaltige Produktfertigung entstehen. So war dann f\u00fcr die Firmen in Europa, die dieser Art Gesch\u00e4fte betrieben, der Einkaufspreis ein Schn\u00e4ppchenpreis, jedoch sp\u00e4ter f\u00fcr den Kunden im Laden dann nicht mehr so preiswert. Die Folgen waren ungleich h\u00f6here Gewinnspannen, als bei den in Europa gefertigten Produkten und es entstand ein Ungleichgewicht. Ich bezweifele es, dass sich auf den gesamten Welt mittlerweile eine Wirtschaftsethik durchgesetzt hat, die bei der Fertigung von Produkten die Nachhaltigkeit, den Umweltschutz und den Schutz von Minderheiten ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Schwerpunkte der weltweiten Politik<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nun sollte man annehmen, dass in unser vernetzten Welt, also der modernen Kommunikationsgesellschaft, jeder, aber auch jeder in den unterschiedlichen Gesellschaftsformen und Staatskonstrukten der L\u00e4nder auf dieser Erde \u00fcber die Konfliktsituation informiert ist, welche zwischen der Menschheit und unserem Wohnort, der Mutter Erde, seit geraumer Zeit besteht. Eine Ausnahme sicherlich sind die Menschen, welche an wichtigen Informationen nicht teilhaben k\u00f6nnen, weil es diese in den betreffenden L\u00e4ndern gar nicht gibt. Es ist ein Konflikt, welcher vermeidbar gewesen w\u00e4re, wenn, ja wenn sich die Menschen umweltsch\u00fctzend, zumindest ab der industriellen Revolution zum Ende des 19. Jahrhunderts, verhalten h\u00e4tten. Der Mensch lebte und produzierte seine Produkte nicht im Einklang mit der Natur und der Planet Erde wurde zu einem Ort gemacht, der dies alles ohne zu murren hinnehmen sollte. Alles kam anders, auch deswegen, weil es in dieser Zeit noch niemanden gab, der einen Gedanken an den Umweltschutz verschwendet h\u00e4tte. Die Gesellschaft wuchs, die Technik pr\u00e4sentierte immer neue Innovationen, der Bedarf der Menschen wurde angekurbelt und in einer so losgel\u00f6sten Wirtschaft wuchsen damit auch die Anspr\u00fcche und der Wohlstand. Zu einer Gesellschaft die eine gewisse Dekadenz pflegte kam es dann doch nicht, weil Kriege vieles wieder zunichte machten und die Anspr\u00fcche sich wieder minimierten.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber nach dem 2. Weltkrieg, also ab dem Jahr 1960 boomte die Wirtschaft in Europa, auch Deutschland war stets auf Wachstum getrimmt, die Industrie wuchs und stellte sich mit neuen Produkten auf einen wachsenden Markt ein, der steigende Gewinne signalisierte. Die Menschen lechzten nach den Kriegsjahren wieder auf ein besseres Leben und Deutschland wurde ein Wohlstandsland. Ein Wohlstandswunder boomte die neu entstandene Industrienation der Bundesrepublik Deutschland in die Spitzengruppe der weltweit f\u00fchrenden Industrienationen. Der Nation Deutschland ging es gut und das sollte auch erst einmal so bleiben. Es machte sich eine gewisse Sorglosigkeit und Tr\u00e4gheit breit, aber ziemlich jeder B\u00fcrger genoss den Zustand, sich Dinge leisten zu k\u00f6nnen. Fast niemand dachte wohl in Ans\u00e4tzen an Ma\u00dfnahmen, die entfernt etwas mit Umweltschutz zu tun hatten. H\u00e4tte man schon, stand aber damals nicht auf der Todo-Liste.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun m\u00f6chte ich nicht behaupten, dass es in den 70er Jahren so gar keinen Umweltschutz gegeben h\u00e4tte, aber weltbewegendes gab es nicht wirklich. Umweltsch\u00fctzer und Aktivisten gab es wohl, ebenso Organisationen, die sich dem Umweltschutz verschrieben hatten und wie man heute wei\u00df, zurecht. Damals wurde diese Art Spezies mehr oder weniger als Exoten angesehen. Aber die Menschen demonstrierten ihr gutes Recht sich \u00fcber die Umwelt Gedanken zu machten. Deswegen machte ihnen die Sorglosigkeit vieler Zeitgenossen zu schaffen. Selbst die Politik hatte es nicht so mit dem Umweltschutz und sah sich somit auch nicht veranlasst, wesentliche Ma\u00dfnahmen zum Schutze des Planeten durchzuf\u00fchren. Die B\u00fcrger blieben ahnungslos und wurden nicht mit einbezogen sich \u00fcber ihren Planeten Gedanken machen zu m\u00fcssen und schon gar nicht dar\u00fcber, dass sich einmal einiges gewaltig \u00e4ndern k\u00f6nnte. Ein negatives Zur\u00fcckschlagen der Natur auf den Menschen konnte sich \u00fcberhaupt niemand zu dem Zeitpunkt vorstellen, denn es war ja schon immer so und was sollte sich schon \u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein permanenter Warnton der Wissenschaftler durchdringend in den 80er Jahren, der durchaus als st\u00f6rend empfunden werden konnte, blendete die Politik, weil es ja wirklich so gut lief, einfach aus. Die Aufmerksamkeit bez\u00fcglich Umweltschutz war eben zu dem Zeitpunkt noch nicht wirklich sensibilisiert, was sich r\u00e4chen sollte. Au\u00dfer den Wissenschaftlern der Klimaforscher hatte der Normalb\u00fcrger und unsere Politiker es auch nicht auf ihrem Schirm, dass die Treibhausgase Kohlenstoffdioxid und Methan (und andere) klimasch\u00e4dlich waren und ein zu viel davon in der Atmosph\u00e4re zu Klimaver\u00e4nderungen f\u00fchren w\u00fcrden, ohne jetzt mal andere Schadstoffe mit zu ber\u00fccksichtigen. Auch das Einleiten von fl\u00fcssigen Schadstoffen in die Vorfluter (Fl\u00fcsse) hat den Gew\u00e4ssern nicht gut getan und meistens den Meeren in die die meisten Fl\u00fcsse nun mal einm\u00fcnden auch nicht. Auch die oft selbsternannten Natursch\u00fctzer (Landwirte) haben es mit dem Aufbringen von G\u00fclle, Herbiziden und Fungiziden mit den von ihnen bewirtschafteten Fl\u00e4chen nicht immer im Sinne der Umwelt gut gemeint und es zeigte sich, dass viel nicht immer unbedingt viel hilft. Die exzessive Landwirtschaft wurde mehr und mehr auch f\u00fcr die Umwelt zur Belastung. &#8211; Gut, es mag zugegeben Ausnahmen gegeben haben, vielleicht bei den Politikern mit Durchblick und Weitblick oder die Parlamentarier mit fachlichem Hintergrund, die die Dinge haben kommen sehen, m\u00f6glich? Nun soll es ja die regenerative Landwirtschaft richten, die sich gedanklich noch einmal die Natur zur Brust nimmt und pr\u00fcft, welche Ertr\u00e4ge m\u00f6glich sind, ohne den B\u00f6den und der Natur allgemein mit den derzeit praktizierten Methoden der Agrarwirtschaft zu schaden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Erde wehrt sich tats\u00e4chlich<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Natur schl\u00e4gt zur\u00fcck im 21. Jahrhundert und signalisierte deutlich mit klimatischen Ver\u00e4nderungen, beziehungsweise anderen dramatischen Ereignissen, dass sich doch mittlerweile, also ab den 80er Jahren bez\u00fcglich Klima einiges getan hat und der Planet rebelliert und sich gegen die \u201eMisshandlungen\u201c auflehnt. Immer und immer wieder und auch \u00f6fters fanden Wetterkapriolen statt, die durch nichts von den Meteorologen oder Klimaforschern in der Normalit\u00e4t von m\u00f6glichen Schwankungen zu erkl\u00e4ren waren. Nun war die Zeit gekommen, dass viele Menschen durch au\u00dfergew\u00f6hnliche Klimaereignisse aufgeschreckt wurden und sich dahingehend \u00e4u\u00dferten, dass so etwas \u00fcberhaupt passieren kann. Selbst die Politiker wurden aufgeschreckt und standen dann fassungslos an den \u00d6rtlichkeiten, in denen Unwetter stattfanden, B\u00e4ume entwurzelt waren oder Wassermassen ganze Ortschaften und Landschaften ver\u00e4nderten und sahen, dass die Menschen ihr gesamtes Hab und Gut verloren hatten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Wissenschaftler der Klimaforscher warnten deutlich und stellten fest, (vielleicht schon zum Xten Mal), wenn wir jetzt keine Ma\u00dfnahmen ergreifen sind die gesetzten Ziele f\u00fcr eine begrenzte Erh\u00f6hung der globalen Durchschnittstemperatur um 1,5\u00b0 C nicht mehr zu halten. Klar, in den Jahrzehnten der Vers\u00e4umnisse ist nichts oder fast nichts in Sachen Klimaschutz\/Umweltschutz gelaufen. Wenn es Ma\u00dfnahmen f\u00fcr den Klimaschutz in Europa gab, dann wurden sie oftmals verw\u00e4ssert und trafen nicht den Kern von konsequenten Ma\u00dfnahmen. Das Problem ist eigentlich einfach zu verstehen. Um etwas beim Klima ver\u00e4ndern zu wollen, ist dies nicht durch das einfache Umlegen eines Schalters m\u00f6glich. Ist etwas wirkungslos, dann stimmt etwas mit der Art der Ma\u00dfnahme nicht oder sie konnte nicht zu den gew\u00fcnschten Zielen f\u00fchren. Die richtigen Zielsetzungen k\u00f6nnten nat\u00fcrlich auch f\u00fcr die B\u00fcrger weitreichende Folgen haben, dar\u00fcber sollte man sich im Klaren sein.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Konsequenz muss der Klimaschutz, um den Planeten zu retten, auf der Priorit\u00e4tenliste an erster Stelle stehen und das ist in Europa nicht stringent der Fall und beim Rest der Welt auch nicht. Deswegen m\u00f6chte ich noch einmal die Weltklimakonferenzen erw\u00e4hnen, wo die Wichtigkeit einer Stabilisierung der klimatischen Ver\u00e4nderungen nicht den Platz einer angemessenen Priorit\u00e4t inne hatte, n\u00e4mlich den ersten Platz.<\/p>\n\n\n\n<p>Im europ\u00e4ischen Monitoring wurde festgestellt, dass Europa an dem Schadstoffaussto\u00df mit Treibhausgasen der gesamten Welt mit 8 % beteiligt ist und die Bundesrepublik Deutschland mit 2 %. Unsere Ma\u00dfnahmen zum Klimaschutz zur Erreichung einer Klimaneutralit\u00e4t bez\u00fcglich Treibhausgasen sind in Europa mittlerweile als ambitioniert einzusch\u00e4tzen, wobei das Potential von Ma\u00dfnahmen noch nicht ausgesch\u00f6pft wurde, letztlich geht es aber eben nur um diese 8 %, mehr nicht. Der Rest ist auf der ganzen Welt in der Verantwortung vieler L\u00e4nder mit den dort t\u00e4tigen Politikern unterschiedlich verteilt. Industriel\u00e4nder und stark technisierte L\u00e4nder haben in der Regel einen h\u00f6heren Anteil der ausgesto\u00dfenen Treibhausgase als Entwicklungsl\u00e4nder in der dritten Welt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Uneinigkeit bei der j\u00e4hrlichen Klimakonferenz ist jedes mal in der Abschlussbetrachtung als Statement der anvisierten Ziele deutlich erkennbar und damit verbunden sind anscheinend andere Zielsetzungen, insbesondere bei den L\u00e4ndern, die dem Klima mit einem sehr hohen Schadstoffaussto\u00df an Treibhausgasen zusetzen. Das Verhalten dieser L\u00e4nder ist umgekehrt proportional in den Reaktionen, also hohe Umweltbelastung, aber wenig Initiative dieses erkennbar reduzieren zu wollen. Zur Verdeutlichung einer nicht wahrgenommenen Verantwortung bestimmter L\u00e4nder, die auch letztendlich ihren B\u00fcrgern mit den stattfindenden Klimaver\u00e4nderungen schaden. Denn Umweltschutz ist absolut nicht verhandelbar!<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u2192 <em>Wikipedia<\/em> mit der \u201e<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liste_der_gr%C3%B6%C3%9Ften_Treibhausgasemittenten\">Liste der gr\u00f6\u00dften Treibhausgasemittenten<\/a>\u201c\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Betrachtet werden die Treibhausgase <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kohlenstoffdioxid\">Kohlenstoffdioxid<\/a> (CO2), <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Methan\">Methan<\/a> (CH4), <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lachgas\">Lachgas<\/a> (N2O) und fluorierte Treibhausgase (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=F-Gase&amp;action=edit&amp;redlink=1\">F-Gase<\/a>).<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Die falschen Priorit\u00e4ten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wodurch zeichnet sich die Ignoranz der verantwortlichen Menschen dieser L\u00e4nder aus, die sich nicht an den Ma\u00dfnahmen zum Klimaschutz beteiligen oder nur unwesentlich beteiligen? Es f\u00e4llt deutlich auf, dass sich die Priorisierung in eine andere Richtung bewegt und die milit\u00e4rischen Ausgaben h\u00f6chst bevorzugt. Dass das etwas mit Macht und Anspr\u00fcchen zu tun hat, liegt klar auf der Hand. Nur die Herstellung von milit\u00e4rischem Ger\u00e4t und Waffen dient nicht dem Klima- und Umweltschutz, im Gegenteil, dabei werden noch mehr Schadstoffe freigesetzt. Wenn daraus noch Kriege resultieren, wie es einige auf der Welt gibt, dann reicht es einfach nicht aus, dar\u00fcber nur den Kopf zu sch\u00fctteln. Ganz klar, Waffen verhindern auch keine \u00dcberschwemmungen, St\u00fcrme, Zerst\u00f6rungen, D\u00fcrre, Wassermangel und Ern\u00e4hrungsmangel, Waffen bewirken genau das Gegenteil. Auch k\u00e4mpfen die Menschen in einigen L\u00e4ndern im B\u00fcrgerkrieg gegeneinander und bedenken nicht, dass die Menschen nicht durch Waffengewalt ihr Leben retten, sondern alles nur zerst\u00f6ren. Welche Perspektiven m\u00f6gen sich die Menschen, welche Gewalt aus\u00fcben oder gar Kriege f\u00fchren, in ihrem Kopf f\u00fcr ihre Zukunft zurecht gelegt haben, denn es gibt auch immer ein Danach. Was dann? Die friedliche Koexistenz der Menschen untereinander ist wahrhaftig als Ziel erstrebenswert. Auseinandersetzungen und Kriege haben zu keinem Zeitpunkt auf dieser Erde dazu gef\u00fchrt, Probleme zu l\u00f6sen. Ist der Mensch wirklich nicht lernf\u00e4hig? Die Geschichte lehrt uns doch eines Besseren wie sich Gewalt auswirkt. Doch muss man auch deutlich sagen, dass im Kern viele Probleme auf eine hohe Konzentration von Menschen an gewissen \u00d6rtlichkeiten zur\u00fcckzuf\u00fchren sind, zumal die Weltbev\u00f6lkerung mittlerweile auf 8 Milliarden Menschen angewachsen ist. Au\u00dferdem tragen alle L\u00e4nder, die Waffen produzieren und exportieren, an wen auch immer, eine Mitschuld an den vielen Gewaltt\u00e4tigkeiten und Kriegen, die mit diesen Waffen auf der Welt ausgetragen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine falsche Zielsetzung f\u00fcr Dinge, die Einfluss auf unsere Zukunft im Kleinen und im Gro\u00dfen haben, vielleicht gar v\u00f6llig bewusst, zeugt von dem Unverm\u00f6gen der Menschen, die Folgen ihrer Entscheidungen oftmals mit klarem Verstand abzusch\u00e4tzen, weil ein Streben nach Macht, Geld und Besitz, unbedingte Macht \u00fcber andere Menschen zu haben und eine menschenverachtende Ideologie die Ausl\u00f6ser f\u00fcr verh\u00e4ngnisvolle Fehlleistungen sind. Mancher w\u00fcrde jetzt vielleicht sagen, dass ist rein menschlich. Aber es gibt auch \u00fcberschrittene Grenzen f\u00fcr das menschliche Handeln und die sind unverzeihlich. Und deswegen hat auch ein effektiver und bewusster Umweltschutz etwas mit Verantwortung zu tun, jedoch nicht nur f\u00fcr sich selbst. Deswegen ist zum jetzigen Zeitpunkt n\u00fcchtern betrachtet jeder falsch investierte Euro oder auch andere W\u00e4hrungen fatal, der nicht in den Umweltschutz investiert wird ein Fehler, der sich innerhalb von wenigen Jahrzehnten bitter r\u00e4chen wird. Schon jetzt passieren markante Klimaereignisse deutlich h\u00e4ufiger und das mit katastrophalen Auswirkungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Unter unseren Augen entsteht eine andere Welt und wir kennen oder erkennen den Weg aus der Misere nicht wirklich, so scheint es. Es k\u00f6nnte nat\u00fcrlich auch schon jetzt so sein, dass die Entwicklung der steigenden Temperaturen sind mehr zu bremsen ist. Denn der erste Wert einer Begrenzung wird wohl mit dem anvisierten Kipppunkt von 1,5\u00b0 C zum Jahr 2030 nicht mehr zu halten sein. Die Erw\u00e4rmung schreitet weiter voran und das mit unvorstellbaren Folgen, vor denen die Wissenschaftler der Klimaforscher gewarnt haben und weiter deutlich warnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gibt es eine Zukunft?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Was k\u00f6nnen wir tun? Wie k\u00f6nnen wir die Ver\u00e4nderungen bremsen? Welche Ma\u00dfnahmen m\u00fcssten wir Menschen ergreifen? Was w\u00fcrde sich in unserem Leben \u00e4ndern? Ist zu viel Freiheit kontraproduktiv f\u00fcr den Umweltschutz? Das sind die wichtigen Fragen f\u00fcr die Zukunft unseres Planeten, der unser Lebensraum ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Frage stellt sich, ob, nur mal Deutschland betrachtet, eine Klimaneutralit\u00e4t \u00fcberhaupt erreichbar ist. Als Emittent von Treibhausgasen steht Deutschland im internationalen Vergleich an 8. Stelle. Im Rahmen der EU ist sich Deutschland als Industrieland voll seiner Verantwortung bewusst und will auch bremsend auf den Aussto\u00df von Treibhausgasen einwirken. Die Zeit dr\u00e4ngt und es gilt etliche H\u00fcrden zu nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Emissionen Deutschlands in 2022:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\\\\blog.kaleidoskop-aha.de\/doku\/klimawandel\/AEE_THG-Emissionen_Sektoren_2022_mrz23.jpg\" alt=\"\" width=\"530\" height=\"398\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Grafik Quelle: Agentur f\u00fcr erneuerbare Energien E.V.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie kann der Mensch sich den Ver\u00e4nderungen anpassen? Wie kann ein lebenswertes Leben trotz aller Widrigkeiten erhalten werden? Kann Technologie helfen, die gravierenden Probleme zu meistern?<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\\\\blog.kaleidoskop-aha.de\/doku\/klimawandel\/Ma\u00dfnahmen Umwelt-Klima.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><u>M\u00f6glichkeiten von Ma\u00dfnahmen zum Umweltschutz<\/u><\/a> (pdf-Dokument-neuer Tab)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fakten \u2013 die blanke Realit\u00e4t<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich ist eine realistische Einsch\u00e4tzung der M\u00f6glichkeiten f\u00fcr einen effektiven Umweltschutz unbedingt erforderlich. Selbst wenn wir in Europa alle Ma\u00dfnahmen zum Umweltschutz in k\u00fcrzester Zeit und vielleicht zu 90% in den Zielsetzungen erreichen, betreffen alle erreichten Ziele immer nur jene 8% der Treibhausgasemissionen, die die EU emittiert. Das stellt die Effizienz der Auswirkungen infrage und gleichfalls auch die Kosten, welche f\u00fcr alle gelisteten Ziele entstehen. Also die Kosten-Nutzen-Rechnung best\u00e4tigt die Ineffizienz und registriert lediglich den guten Willen der Europ\u00e4er. Leider, das muss man so sagen. Die Schlussfolgerung ist eigentlich jedem glasklar, man muss nur bis drei z\u00e4hlen k\u00f6nnen. Es fehlen bei den Ma\u00dfnahmen zum Schutz unseres Planeten alle anderen L\u00e4nder au\u00dferhalb Europas auf dieser Welt, denn nur gemeinsam sind die Probleme des Umweltschutzes auf dem Planeten Erde zu l\u00f6sen. Wirklich nur gemeinsam, denn nur gemeinsam sind wir stark, wir Menschen auf diesem Globus. Und es besteht bereits jetzt schon die Alarmstufe ROT!<\/p>\n\n\n\n<p>Nur mal angenommen, wir w\u00fcrden unsere Ziele erreichen, aber niemand der anderen Staaten dieser Welt will uns, also Europa, bei unseren Ma\u00dfnahmen unterst\u00fctzen, was wird wohl passieren? Gut, dann ist wohl eine provokante Frage die erste, welche mir einf\u00e4llt. Unter welchen Einfl\u00fcssen reduziert sich die Weltbev\u00f6lkerung automatisch und das auch noch ziemlich drastisch, was zu vermuten ist? Sehr zynisch k\u00f6nnte man sagen, dass weniger Menschen auf dem Planeten f\u00fcr ihn Gutes bedeutet. Dennoch, das Klima wird sich weiter und schneller als jetzt schon ver\u00e4ndern, es werden die St\u00fcrme, die \u00dcberschwemmungen mit enormen Wassermassen und die Zerst\u00f6rungen zunehmen. Alle Gletscher werden abschmelzen, was sich wohl in weiterem Wassermangel zeigen wird. Weitere kritische Kipppunkte sind zu erwarten bei Wassermangel, D\u00fcrren, Hitze und Ern\u00e4hrungsnotst\u00e4nden. Ja, so k\u00f6nnte es wohl geschehen, wenn die Menschheit nicht endlich aufwacht und begreift, dass unser Planet nach Hilfe ruft und das sehr laut und un\u00fcberh\u00f6rbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Schon mal klar, so weiter machen wie bisher geht nicht! Ma\u00dfnahmen gegen den Klimawandel unzureichend! Mit Hilfe der Technik das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid (CO<sub>2<\/sub>) aus der Atmosph\u00e4re zu holen reicht nicht! Es m\u00fcsste wahrscheinlich schon Gewaltiges auf der Erde passieren, um den den Klimawandel zumindest auszubremsen. Das Gewaltige w\u00e4re eine ziemliche Umstellung unserer Lebensgewohnheiten mit allem Pipapo, soviel steht fest oder wir akzeptieren es als Alternative, dass nach dem Jahr 2100 keine oder nur noch Reste unserer Menschheit auf dem Planeten existieren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin mir v\u00f6llig dar\u00fcber im Klaren, dass dies wohl niemand gerne h\u00f6ren m\u00f6chte, n\u00e4mlich diese Art Untergangsszenarien, aber ebenso m\u00f6chte ich betonen, ein Optimist und kein Schwarzmaler zu sein. Man muss jedoch der sich n\u00e4hernden Gefahr ins Auge blicken und vielleicht erzeugt das ja bei einigen Menschen den \u201eKick\u201c, sich f\u00fcr den Umweltschutz zu interessieren und starkzumachen. Also, Kopf hoch und beim Umweltschutz mitmachen!!! Ansonsten haben wir Menschen schlechte Karten. Stellen wir uns auf Ver\u00e4nderungen ein!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Irgendwie ein kleines, hoffnungsvolles Fazit muss wohl doch sein. Man kann sich nur w\u00fcnschen, dass die Menschheit doch noch irgendwie die Kurve kriegt. Hei\u00dft soviel wie, noch sind einige Dinge nur Annahmen, die so oder in der Form nicht eintreten m\u00fcssen. Dennoch ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich gering, dass die Menschheit es schafft sich in einigen Punkten zu besinnen und sich von vielen belanglosen Dingen abzuwenden, um sich auf das Wesentliche konzentrieren zu k\u00f6nnen, n\u00e4mlich ihren Wohnort zu retten und den Planeten Erde lebenswert zu erhalten. Das kann man sich nur w\u00fcnschen.<\/p>\n\n\n\n<p>24.07.2023<\/p>\n\n\n\n<p>WM<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8211; ein bewusster Irrweg oder einfach nur Gleichg\u00fcltigkeit? 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