{"id":705,"date":"2017-04-06T17:43:55","date_gmt":"2017-04-06T15:43:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.blog.kaleidoskop-aha.de\/?p=705"},"modified":"2017-04-06T17:43:55","modified_gmt":"2017-04-06T15:43:55","slug":"die-nato-der-auftrag-das-geld-mk-13-17","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.kaleidoskop-aha.de\/?p=705","title":{"rendered":"Die NATO &#8211; Der Auftrag &#8211; Das Geld &#8211; MK 13-17"},"content":{"rendered":"<p>Die NATO, einst als Verteidigungsorganisation ohne hoheitliche Aufgaben mit derzeit mittlerweile 28 Mitgliedsstaaten im Jahr 1949 gegr\u00fcndet. Ihr Auftrag; die Verteidigung eines Mitglieds der Organisation im Falle eines Angriffes durch einen Staat. Das Geld; es werden Unsummen an Geldern ben\u00f6tigt, um den Verteidigungsapparat funktionsf\u00e4hig zu erhalten und das sind zurzeit ca. 900 Milliarden US-Dollar im Jahr.<\/p>\n<p>Nun dr\u00e4ngen einige Politiker, insbesondere Donald Trump dazu, die Ausgaben entsprechend den fr\u00fcheren Vereinbarungen jedoch ohne zwingende Notwendigkeit in Deutschland von derzeit 1,2% auf 2% des Bundeshaushaltes zu erh\u00f6hen. Man muss sich die Frage stellen, macht das weitere Aufr\u00fcsten wirklich einen Sinn und st\u00e4rkt dieses auch den Verteidigungsauftrag? Dazu muss man sich gleichfalls die Frage stellen, wodurch eine Bedrohung in der heutigen Zeit \u00fcberhaupt grunds\u00e4tzlich besteht? Die wirkliche Zeit des kalten Krieges ist vorbei und den Warschauer Pakt gibt es nicht mehr. So ist festzustellen, dass die NATO bisher zu keiner Konfliktl\u00f6sung beitragen konnte, weil sich die Bedrohung f\u00fcr viele Menschen auf der Welt ge\u00e4ndert hat. Der Verteidigungsauftrag der NATO l\u00e4uft somit ins Leere und verpufft.<\/p>\n<p>Wenn es einen Verteidigungsfall g\u00e4be und ein Mitgliedsland von einem anderen Staat regul\u00e4r angegriffen w\u00fcrde, bedeutet das den Einsatz von konventionellen Waffen? Also h\u00e4tten die Atomwaffenarsenale und Wasserstoffbomben auch ihr Ziel der Abschreckung verfehlt. Die dann stattfindenden Kriegsszenarien w\u00fcrden f\u00fcr die Menschen keine Rettung bedeuten, sondern Zerst\u00f6rung, Elend und auch den Tod. Denn dann w\u00fcrden erst einmal alle Waffen eingesetzt, die nichts mit Atomwaffen zu tun haben. Und was danach?<\/p>\n<p>Ganz klar muss man sagen, dass diese B\u00fcndnis-Ausgaben der L\u00e4nder zum Erhalt der Staatsfunktionen und f\u00fcr die Menschen verloren sind. Weltweit w\u00e4ren es bei der NATO ann\u00e4hernd eine Billion US-Dollar, ohne die Ausgaben zu ber\u00fccksichtigen, die sich sonst noch f\u00fcr die zurzeit stattfindenden Kriege und Auseinandersetzungen einfach in Luft aufl\u00f6sen. Au\u00dferdem werden f\u00fcr die Waffenproduktion in den Waffen exportierenden L\u00e4ndern horrende Summen ausgegeben. Diese Waffenexporte und die hemmungslose Verbreitung in aller Herren L\u00e4nder hat sich zu der eigentlichen Bedrohung f\u00fcr die Menschen entwickelt und den Terrorismus extrem gef\u00f6rdert. Die eigentliche milit\u00e4rische Explosion im Nahen Osten und Nordafrika wurde durch den Krieg durch die\u00a0USA mit dem Partner England im Irak ausgel\u00f6st, der die gesamte Umgebung destabilisiert und zur gesamten desolaten Lage in diesen Gebieten bis zum heutigen Tag beigetragen hat. Wo also liegt die Gefahr und die Bedrohung f\u00fcr die vielen Menschen auf der Welt? Wer verteidigt nun wo was?<\/p>\n<p>Auch die Definition eines offiziellen Krieges verwischt, weil es auch andere M\u00f6glichkeiten eines verdeckten Krieges gibt. Die Infiltration von Pseudokriegern ist\u00a0kein offizieller Krieg und nur schwer einzusch\u00e4tzen. Zu den Gefahren geh\u00f6rt mittlerweile auch der Cyberkrieg und die Internetkriminalit\u00e4t. Die Staaten mit ihren Waffenarsenalen kennen keine wirklichen Antworten auf die Bedrohungen unserer Zeit, denn sie klammern sich fest an den herk\u00f6mmlichen Methoden einer zweifelhaften Verhinderung von Krieg und das ziemlich erfolglos. Denn Kriegsherde gibt es ziemlich viele auf der Welt, die nach den herk\u00f6mmlichen Methoden nicht entsch\u00e4rft werden k\u00f6nnen, weil sich die grundlegenden \u201eKriege\u201c total ver\u00e4ndert haben, in ihrer Art und ihren Auswirkungen f\u00fcr die Menschheit.<\/p>\n<p>Somit zeigte und zeigt immer noch, dass es eine Illusion ist, mit Waffen Frieden zu schaffen oder zu garantieren. Das Gegenteil ist der Fall, das zeigt die Erfahrung. Was kann man tun? Man kann wie bei der Europ\u00e4ischen Union Friedensb\u00fcndnisse schaffen, indem\u00a0die Partner\u00a0miteinander reden und auch zuh\u00f6ren. Man kann s\u00e4mtliche Waffenexporte reduzieren oder besser noch vollkommen einstellen. Au\u00dferdem die Produktion von Munition, die die exportierten Waffen f\u00fcr den Einsatz bei K\u00e4mpfen brauchen, in der Produktion einstellen und nicht mehr in alle L\u00e4nder verteilen, offiziell oder inoffiziell.<\/p>\n<p>Die Friedensbewegung ist zurecht gegen Milit\u00e4rb\u00fcndnisse, weil durch sie niemals friedliche und gerechte L\u00f6sungen oder Kompromisse zu erreichen sind. Durch Milit\u00e4rb\u00fcndnisse entsteht nur ein Waffenpotential und dieses stellt automatisch ein Bedrohungspotential so oder so dar. Es gab mal einen Spruch in fr\u00fcheren Jahren, der in die Richtung wirkte \u201eFrieden schaffen mit weniger Waffen\u201c, was damals gut klang, aber nie wirklich Realit\u00e4t wurde, leider. Man macht einfach so weiter und setzt auf Abschreckung wie wir wissen. Es w\u00e4re gut, wenn die L\u00e4nder auf der Welt \u00fcber einige Dinge, die Waffen betreffen, tiefgr\u00fcndig nachdenken w\u00fcrden. Leider sind wir noch nicht in einem g\u00fcnstigen Zeitfenster, um dieses m\u00f6glich zu machen. Obwohl man damit gar nicht fr\u00fch genug und vielleicht noch rechtzeitig anfangen k\u00f6nnte. Denn die Menschen wollen mit einer positiven Perspektive weiter auf der Welt leben k\u00f6nnen und dazu geh\u00f6rt nat\u00fcrlich auch, dass die Welt weiter existiert und nicht zerst\u00f6rt wird.<\/p>\n<p>Die UN und die OSZE ist bestrebt Dinge positiv auf unserer Erde zu ver\u00e4ndern, was nat\u00fcrlich lobenswert ist. Sinnbildlich k\u00f6nnte man es so beschreiben. Ein Mensch sitzt auf einem noch schwachen Ast in einem Baum, die UN gie\u00dft diesen Baum damit er schneller w\u00e4chst und der Mensch sicher auf dem Ast sitzen kann. Der Mensch schaut auf seinem Ast sitzend in die Ferne, jedoch s\u00e4gt klammheimlich jemand verdeckt an dem Ast, wo der Mensch drauf sitzt. Er h\u00f6rt es jedoch nicht, weil um in herum ein m\u00f6rderischer Kriegsl\u00e4rm alle anderen nat\u00fcrlichen Ger\u00e4usche \u00fcbert\u00f6nt. Irgendwann bricht der Ast ab und der Mensch st\u00fcrzt ins Bodenlose. Das h\u00f6rt sich ziemlich hoffnungslos an, was die Situation auch so darstellt. Kommen die Menschen noch rechtzeitig zur Besinnung und bedenken, dass es noch etwas anderes gibt als Krieg und Zerst\u00f6rung, n\u00e4mlich ein friedliches Miteinander. Haben wir noch gen\u00fcgend Zeit?<\/p>\n<p>06.04.2017 &#8211; WM<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die NATO, einst als Verteidigungsorganisation ohne hoheitliche Aufgaben mit derzeit mittlerweile 28 Mitgliedsstaaten im Jahr 1949 gegr\u00fcndet. Ihr Auftrag; die Verteidigung eines Mitglieds der Organisation im Falle eines Angriffes durch einen Staat. 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