{"id":531,"date":"2016-03-06T17:56:21","date_gmt":"2016-03-06T16:56:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.blog.kaleidoskop-aha.de\/?p=531"},"modified":"2016-03-07T12:54:13","modified_gmt":"2016-03-07T11:54:13","slug":"wunschkandidat-donald-trump-als-praesident-der-usa-mk-09-16","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.kaleidoskop-aha.de\/?p=531","title":{"rendered":"Wunschkandidat Donald Trump als Pr\u00e4sident der USA? &#8211; MK 09-16"},"content":{"rendered":"<p>In diesem Jahr 2016\u00a0l\u00e4uft die zweite Amtszeit des amerikanischen Pr\u00e4sidenten Barack Obama in den USA aus und ein \u201eNeuer\u201c muss nach der Verfassung ins Wei\u00dfe Haus einziehen. Es war eine schwierige Zeit f\u00fcr den ersten farbigen Pr\u00e4sidenten der USA, der anf\u00e4nglich mit seinem Charisma die Menschen in seinen Bann gezogen hat. Nicht alles konnte Pr\u00e4sident Obama verwirklichen, was er sich vorgenommen hat, auch deswegen,\u00a0weil es zu viele Dinge waren, die ver\u00e4ndert werden sollten. Jedoch aus europ\u00e4ischer Sicht hat dieser Pr\u00e4sident Amerika gut getan und die Menschen miteinander verbunden.<\/p>\n<p>In seiner zweiten Amtszeit blies Pr\u00e4sident Obama der politische Wind der Republikaner aus dem Repr\u00e4sentantenhaus entgegen. Man kann nicht sagen, dass die Republikaner gegen alles waren, was Pr\u00e4sident Obama verwirklichen wollte, aber in so immens wichtigen Dingen wie der Krankenversicherung und den Waffengesetzen waren sie nicht Willens, dieses als wichtig f\u00fcr die Amerikaner sowie Amerika zu sehen. Sie hatten sich als Blockierer und Querulanten verschworen. Bei der letzten Wahl zum Pr\u00e4sidenten hatte der Kandidat McCain auch noch Sarah Palin aus der Tea-Party-Bewegung im Jahr 2008 zur Vizepr\u00e4sidentin vorgeschlagen, die mit ihren Einsch\u00e4tzungen neben der amerikanischen Spur lag. Es war keine gl\u00fcckliche Konstellation, um die Wahl zu gewinnen.<\/p>\n<p>Nun haben die Republikaner neuerlich ihre Kandidaten ins Rennen geschickt. Der absolute Favorit ist noch der jetzt schon fast ungewollte Donald Trump. Dieser gro\u00dfe Zampano der Politik versucht Amerika mit seinen Spr\u00fcchen zu \u00fcberrollen und den Republikanern zu gro\u00dfen Stimmenanteilen zu verhelfen. Denn er sei schlie\u00dflich der Kandidat, der den Republikanern die Stimmen verschafft, so \u00e4u\u00dferte sich der selbst ernannte Siegertyp dazu. Dieser offenbart in seinem plumpen fast perfiden Wahlkampfget\u00f6se teilweise Abgr\u00fcnde der Geschmacklosigkeit, indem er bestimmte Menschen mit ihren Gedanken oder Gebrechen beleidigt oder anprangert. Auch die ge\u00e4u\u00dferte politische Richtung ist eine Schlangenlinie. Ist das die Antwort der Republikaner als seri\u00f6se Repr\u00e4sentanten\u00a0der amerikanischen Politik, die sich positiv f\u00fcr Amerika auswirken soll? Dieser Donald Trump spricht mit seinen Stammtischparolen eine W\u00e4hlerschicht der Amerikaner an, die mit fast allem unzufrieden sind was das bestehende Establishment der amtierenden Politiker der Demokraten in zwei Amtszeiten von Barack Obama geleistet hat. Sicherlich, wer ist wann immer mit allen Dingen der Politik einverstanden.<\/p>\n<p>Es ist ein populistischer Wahlkampfstil von Milliard\u00e4r Donald Trump, der bereits viel in der amerikanischen Politiklandschaft durcheinander gewirbelt hat, aber nicht wirklich sinnvolle Verbesserungen zur bestehenden Politik aufzeigt, die Amerika im eigenen Land und in der globalisierten Welt Nutzen bringen. Bisher war die Weltmacht Amerika immer ein politisch offenes Land und das\u00a0trotz der offenkundigen Schw\u00e4chen in der Au\u00dfenpolitik und offener\u00a0innenpolitischer Intoleranz. Innenpolitisch haben die Republikaner f\u00fcr eine eigene Schw\u00e4chung gesorgt und sind dem Pr\u00e4sidenten Obama mehrfach in den R\u00fccken gefallen. Wenn Donald Trump Pr\u00e4sident der USA w\u00fcrde, h\u00e4tte das wahrscheinlich katastrophale Auswirkungen f\u00fcr die Innen- und Au\u00dfenpolitik. Amerika w\u00fcrde sich abschotten, viele Menschen diskriminiert, die B\u00fcrger der USA sind. Eine &#8222;Trumpsche Au\u00dfenpolitik&#8220; (wenn es sie denn g\u00e4be)\u00a0h\u00e4tte keine Politikpartner mehr auf der Welt und die Wirtschaft Amerikas w\u00fcrde wieder ziemlich flach verlaufen, weil die Handelspartner fehlten. Also f\u00fcr wen oder welche Werte will Trump eigentlich seine Politik machen? Die F\u00f6rderung und das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr unzufriedene B\u00fcrger kann nicht eine urs\u00e4chliche positive Politik f\u00fcr ein Land wie den USA ausl\u00f6sen. Auf die B\u00fcrger h\u00f6ren ist wichtig, aber die Landesziele m\u00fcssen immer an erster Stelle stehen, um die Unzufriedenen von der St\u00e4rke Amerikas zu \u00fcberzeugen und das haupts\u00e4chlich erst einmal innenpolitisch. Selbst eine absolut b\u00fcrgernahe Politik kann nicht alle Menschen zufrieden stellen.<\/p>\n<p>So geraten die Republikaner immer mehr unter Druck, den sie sich selbst aufgebaut haben mit ihrem Superkandidaten Donald Trump. In den politischen Kreisen beschw\u00f6rt man Antikampagnen, um diesen nicht wirklich politisch \u00fcberzeugenden Kandidaten wieder klein zu kriegen. Nun soll es wohl der moderate Kandidat Marco Rubio im Namen der Republikaner richten.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich m\u00fcssen die Amerikaner ihre politische Zukunft selbst bestimmen, aber als Au\u00dfenstehender stellt sich mir die Frage, h\u00e4tte Amerika nicht einen wirklich politisch kompetenten Pr\u00e4sidenten verdient, den es auch braucht? Denn es gibt ja nicht nur eine Landespolitik, sondern auch noch eine Weltpolitik an der Amerika teilnehmen und mit entscheiden will. Letztendlich kann man als Nichtamerikaner den B\u00fcrgern der USA nur die Daumen f\u00fcr die Pr\u00e4sidentenwahl dr\u00fccken und ihnen w\u00fcnschen, dass sie einen Pr\u00e4sidenten bekommen, den sie als B\u00fcrger Amerikas und als Staat USA selber verdient haben und in diesem Sinne richtig w\u00e4hlen. Wir als Au\u00dfenstehende schauen gebannt auf den November 2016 und den Ausgang der Pr\u00e4sidentenwahl.<\/p>\n<p>06.03.2016 &#8211; WM<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem Jahr 2016\u00a0l\u00e4uft die zweite Amtszeit des amerikanischen Pr\u00e4sidenten Barack Obama in den USA aus und ein \u201eNeuer\u201c muss nach der Verfassung ins Wei\u00dfe Haus einziehen. 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