{"id":455,"date":"2015-10-12T10:50:40","date_gmt":"2015-10-12T08:50:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.blog.kaleidoskop-aha.de\/?p=455"},"modified":"2015-10-12T11:03:21","modified_gmt":"2015-10-12T09:03:21","slug":"die-willkommens-und-ankommenskultur-in-deutschland-mk-41-15","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.kaleidoskop-aha.de\/?p=455","title":{"rendered":"Die Willkommens- und Ankommenskultur in Deutschland &#8211; MK 41-15"},"content":{"rendered":"<p>Nat\u00fcrlich, es geht um Fl\u00fcchtlinge, die auch nach Deutschland kommen. Diese Menschen haben in h\u00f6chster Not ihr Heimatland verlassen m\u00fcssen. Die Wege, die sie w\u00e4hlen, um in ein sicheres Land zu kommen, sind abenteuerlich. So sind es \u00fcberwiegend junge Fl\u00fcchtlinge, die das anstrengende Martyrium auf sich nehmen. Keine Grenze und kein Zaun kann sie aufhalten.<\/p>\n<p>Die deutsche Kanzlerin Merkel hat in einem Interview gesagt, dass die Menschen unbegrenzt zu uns kommen k\u00f6nnen. Das ist menschlich gesehen wirklich sehr gut zu verstehen, aber in der praktischen Umsetzung etwas problematisch, wenn nicht sogar unter Umst\u00e4nden\u00a0sehr problematisch. Dem Fl\u00fcchtlingsstrom hat das sicherlich noch einen Schub versetzt und die Menschen angetrieben, in ihr Wunschland Deutschland zu kommen.<\/p>\n<p>Der Antrieb der Fl\u00fcchtlinge war ihr Lebenswillen, aber auch teilweise mit einem Ausschluss aller menschlichen Regeln. Hauptsache ihr Ziel r\u00fcckte n\u00e4her und etwas sp\u00e4ter waren sie dann an dem Ort, dort wo sie sein wollten.<\/p>\n<p>Die Verteilung der Fl\u00fcchtlinge in der EU ist nicht so umgesetzt wie es sein soll, trotz Beschluss der teilnehmenden Staaten. So hat Deutschland im Moment damit zu k\u00e4mpfen, wie denn die ankommenden Fl\u00fcchtlinge erfasst, ern\u00e4hrt und mit einem Schlafplatz versorgt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nun geht es darum Fl\u00fcchtlinge mit dem wirklich Lebensnotwendigen zu versorgen, aber es funktioniert erst einmal nicht so wie gew\u00fcnscht. Dieses hat mehrere Gr\u00fcnde. Zum einen ist die Anzahl der Menschen so gestiegen, dass alles nicht mehr \u201enormal\u201c abgewickelt werden kann, weil die Kapazit\u00e4ten fehlen. Zum anderen gibt es aber etliche Fl\u00fcchtlinge die wirklich meinen, es m\u00fcsste alles bestens sein und eben nicht nur eine Erstversorgung. So \u00e4u\u00dfern viele Menschen W\u00fcnsche zu ihrem Aufenthaltsort, lassen sich nicht registrieren oder bewegen sich quer durch Deutschland \u00fcber die Gr\u00fcne Grenze. Das stiftet nat\u00fcrlich viel Verwirrung und das nicht nur bei den Staatsorganen.<\/p>\n<p>Die B\u00fcrger in Deutschland \u00e4u\u00dfern sich \u00fcberwiegend positiv zur Aufnahme der Fl\u00fcchtlinge, jedoch auch verbunden mit den \u00c4ngsten \u00fcber die\u00a0derzeitige hohe Anzahl. Andere befinden sich auf kriminellen Abwegen, weil sie wegen mangelnder Akzeptanz Gewalttaten gegen Fl\u00fcchtlinge aus\u00fcben oder zumindest gegen die Geb\u00e4ude, wo Fl\u00fcchtlinge wohnen sollen. Die sich positiv \u00e4u\u00dfernden B\u00fcrger haben nat\u00fcrlich auch das Grundgesetz mit dem Artikel 16a als Menschenrecht im Kopf, womit politisch Verfolgte in Deutschland einen Anspruch auf Asyl haben, was ja grunds\u00e4tzlich erst einmal richtig ist. Die Gegner versto\u00dfen gegen das Grundgesetz in mehrfacher Hinsicht. Sie versammeln sich und \u00fcben dort schon teilweise Gewalt aus, sie schr\u00e4nken die Rechte anderer ein (GG Art. 2) und versto\u00dfen mit ihrem Kampf gegen GG Art. 18. Die so handeln richten sich nicht nur gegen Fl\u00fcchtlinge, sondern auch gegen unseren Staat und dessen Rechtsordnung.<\/p>\n<p>Aber auch etliche Fl\u00fcchtlinge legen ein Verhalten an den Tag, was nicht zu akzeptieren ist. Sie verweigern die Registrierung, wollen Wunschziele verwirklichen, beschweren sich \u00fcber die Unterkunft, beschweren sich \u00fcber das Essen, wollen aber, dass der Staat Deutschland ihnen in allen Belangen hilft. Das ist nat\u00fcrlich auch nicht gut zu hei\u00dfen, denn eine Flucht oder die Aufnahme in einem Land nach einer Flucht aus der Heimat ist nat\u00fcrlich kein Ausflug oder Urlaubsvergn\u00fcgen. So ist sicherlich von den Fl\u00fcchtlingen auch etwas mehr M\u00e4\u00dfigung und Geduld zu fordern.<\/p>\n<p>Wie soll es nun weitergehen? Die Einreise von Fl\u00fcchtlingen darf nat\u00fcrlich nicht unkontrolliert nach Deutschland erfolgen. Mit der Registrierung, Aufnahme und dem Asylantrag f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge darf kein monatelanger Prozess ablaufen. Wirtschaftsfl\u00fcchtlinge m\u00fcssen schnell wieder in ihre sicheren Heimatl\u00e4nder zur\u00fcckkehren. In der EU muss die Verteilung und Aufnahme der geflohenen Menschen funktionieren und zwar so wie beschlossen. Trotz Aufrechterhaltung des Asylrechts ist es unausweichlich, dass die Anzahl der zu uns kommenden Menschen eingeschr\u00e4nkt werden muss und das zwangsl\u00e4ufig. Sicherlich, andere L\u00e4nder wie im Nahem Osten haben schon mehr Menschen aufgenommen als die Bundesrepublik Deutschland. Aber die Aufnahmeprozesse und die Aufnahme selber laufen dort etwas anders ab, aber letztlich sind die Fl\u00fcchtlinge dort untergebracht.<\/p>\n<p>Man darf beileibe nicht davon ausgehen, dass ein Asylrecht selbstverst\u00e4ndlich ist, obwohl es hier in Deutschland als Menschenrecht besteht. So werden die B\u00fcrger in den Aufnahmel\u00e4ndern vielleicht teilweise \u00fcberfordert. Mit der Aufnahme sind auch enorme Kosten verbunden, die die Volkswirtschaften tragen m\u00fcssen. Die sp\u00e4tere Integration der Fl\u00fcchtlinge ist eine Schl\u00fcsselfunktion, die auch Parallelgesellschaften verhindern muss. Es erfordert von den zu integrierenden Menschen ein hohes Ma\u00df an Anpassungsf\u00e4higkeit und auch den Willen zur Integration. So sind die kulturellen Unterschiede nicht zu vernachl\u00e4ssigen und bed\u00fcrfen einer sensiblen Betrachtung. Ein fundamentaler Grundstein f\u00fcr eine echte Integration ist eine Anerkennung der geltenden Gesetze, der Grundrechte und der christlichen Werte des Gastlandes durch die Menschen. Dieses ist auch unbedingt schon bei der Ankunft der Fl\u00fcchtlinge zu fordern und auch unter Umst\u00e4nden rechtsstaatlich durchzusetzen. Die B\u00fcrger in Deutschland m\u00fcssen sich zwar mit den Fl\u00fcchtlingen auseinander setzen, auch mit ihnen leben, sich jedoch nicht diesen Menschen anpassen, denn diese Anpassung ist schon eine Grundbedingung f\u00fcr die Integration, welche von den aufgenommen Menschen abverlangt werden muss. Unbeachtet dieser\u00a0Geschehnisse\u00a0und nicht zwangsl\u00e4ufig gewollt ver\u00e4ndern die zurzeit ablaufenden Vorg\u00e4nge auch unser Deutschland, dar\u00fcber muss man sich auch im Klaren sein.<\/p>\n<p>So m\u00fcssen f\u00fcr ein erfolgreiches Zusammenleben vorab \u00c4ngste abgebaut, die M\u00f6glichkeiten f\u00fcr eine erfolgreiche Integration geschaffen und alle Menschen in Deutschland von der Notwendigkeit der Aufnahme von Fl\u00fcchtlingen in unsere Gesellschaft \u00fcberzeugt werden, denn erst dann kann alles reibungslos funktionieren. Nur, im Moment ist ist man davon noch viele Schritte entfernt, soviel kann man wohl sagen. Schafft Deutschland es wirklich, wie die Kanzlerin es gesagt hat oder setzen sich eher die Zweifler durch? Letztlich kann es nur mit gemeinsamen Anstrengungen von Europa und dessen Menschen klappen, das ist sicher. Jedoch durch eine \u00dcberforderung mit einem \u00dcberma\u00df an Integration w\u00fcrde den Staatsb\u00fcrgern zu viel abverlangt, die den bestehenden Gesellschaftsstrukturen vermutlich Schaden zuf\u00fcgen oder diese zerst\u00f6ren k\u00f6nnten. Denn so w\u00e4ren Unruhen, unterschwellige oder gar offene Gewalt die Folgen einer zwar gewollten, aber misslungenen Integration von Menschen aus einem anderen Kulturkreis im christlichen Abendland m\u00f6glich.<\/p>\n<p>12.10.2015 &#8211; WM<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nat\u00fcrlich, es geht um Fl\u00fcchtlinge, die auch nach Deutschland kommen. Diese Menschen haben in h\u00f6chster Not ihr Heimatland verlassen m\u00fcssen. Die Wege, die sie w\u00e4hlen, um in ein sicheres Land zu kommen, sind abenteuerlich. So sind es \u00fcberwiegend junge Fl\u00fcchtlinge, &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.kaleidoskop-aha.de\/?p=455\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5,24,8,7],"tags":[],"class_list":["post-455","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-eu","category-mein-kommentar","category-menschen","category-politik-und-finanzen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.kaleidoskop-aha.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/455","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.kaleidoskop-aha.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.kaleidoskop-aha.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.kaleidoskop-aha.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.kaleidoskop-aha.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=455"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/blog.kaleidoskop-aha.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/455\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":457,"href":"https:\/\/blog.kaleidoskop-aha.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/455\/revisions\/457"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.kaleidoskop-aha.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=455"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.kaleidoskop-aha.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=455"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.kaleidoskop-aha.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=455"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}