{"id":320,"date":"2015-01-19T17:15:39","date_gmt":"2015-01-19T16:15:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.blog.kaleidoskop-aha.de\/?p=320"},"modified":"2015-01-19T17:15:39","modified_gmt":"2015-01-19T16:15:39","slug":"mein-wochenrueckblick-03-woche-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.kaleidoskop-aha.de\/?p=320","title":{"rendered":"Mein Wochenr\u00fcckblick &#8211; 03. Woche 2015"},"content":{"rendered":"<h1>Schulkritik f\u00fchrt zur Debatte<\/h1>\n<p>Ein 17-j\u00e4hriger Teenager aus K\u00f6ln hat sich auf Twitter kritisch gegen\u00fcber seiner schulischen Ausbildung ge\u00e4u\u00dfert, die nicht das vermittelt, was man im Leben als Erwachsener so braucht. Nun hat diese Jugendliche etwas \u00f6ffentlich gemacht, was eigentlich v\u00f6llig normal ist und die Probleme eines jeden Jugendlichen kennzeichnet. Es ist die Unsicherheit aus der Schule entlassen zu werden, ohne wirklich \u00fcber die Abl\u00e4ufe des kommenden Lebens etwas Konkretes zu wissen.<\/p>\n<p>Diese junge Frau befindet sich in der Orientierungsphase wie jeder junge Mensch, der noch nicht wirklich etwas mit sich anzufangen wei\u00df. Aber sie verkennt, dass die Schule ihr das Wissen f\u00fcr\u00b4s Leben vermittelt, allerdings nur das Grundwissen, welches eine wichtige Voraussetzung ist, um \u00fcberhaupt Dinge richtig einsch\u00e4tzen und bewerten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Sie beklagt sich, dass sie zwar Gedichte analysieren kann, jedoch nichts von Steuern, Miete oder Versicherungen wei\u00df. Zur Beruhigung, auch das ist v\u00f6llig normal. Auch heute noch\u00a0gilt der Spruch \u201eNicht f\u00fcr die Schule lernen wir, sondern f\u00fcr das Leben\u201c. Das hat sich \u00fcber die Jahrzehnte nicht ge\u00e4ndert. Nat\u00fcrlich steht im Lehrstoff nichts \u00fcber Versicherungen oder auch Miete. Kann ja auch nicht, weil das nicht so in der schulischen Ausbildung vorgesehen ist. Diese Informationen kommen erst sp\u00e4ter und k\u00f6nnen in der Schule gar nicht ber\u00fccksichtigt werden. Also, was soll nun die Schule den Sch\u00fclern beibringen? Ganz klar und zielgerichtet Grundwissen, weil das die Voraussetzung ist, um zu verstehen, wie es mit den Steuern, der Miete und den Versicherungen aussieht.<\/p>\n<p>Klar ist auch, aller Anfang ist schwer und diese Phase macht jeder Jugendliche durch. Wichtig und richtig finde ich ist es, dass die jungen Leute sich die Fragen stellen, was den Reifeprozess ganz klar kennzeichnet. Die Eltern sind immer noch die erste Anlaufstelle, um Fragen beantwortet zu bekommen. Denn Eltern haben nun schon einige Lebenserfahrungen und k\u00f6nnen sicher auch dadurch Hilfestellung geben. Sch\u00f6n, dass es die Eltern gibt, um fragen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die M\u00f6glichkeiten sich heutzutage \u00fcber Dinge informieren zu k\u00f6nnen sind in unserem Informationszeitalter viel einfacher als beispielsweise vor 50 Jahren. Man kann sich beim Arbeitsamt im Berufsinformationszentrum (BIZ) genauestens \u00fcber bestimmte Berufswege und Berufe informieren. Dort gibt es schriftliche Informationen, auch kann man sich Videos anschauen und genaue Wege der Ausbildung erfahren als unterst\u00fctzende Hilfe zur Berufsfindung. Genauer geht es dann mit einem gezielten Praktikum im gew\u00e4hlten Berufsalltag. Letztendlich gibt es auch noch bei der Volkshochschule angebotene Kurse, die den Wissensdurst ebenfalls stillen k\u00f6nnen. Falls sonst noch Informationsbedarf besteht, es gibt ja auch noch das Internet mit seinen vielf\u00e4ltigen M\u00f6glichkeiten. Es gibt also breitgef\u00e4cherte Wissensquellen, um sich \u00fcber alles und jedes als junger Mensch zu informieren. Man muss es halt nur tun und so seine eigenen wirklich pers\u00f6nlichen Erfahrungen zu sammeln. Und das ist auch nichts Neues, das war auch schon immer so.<\/p>\n<p>Es gen\u00fcgt eben nicht darauf zu warten, dass irgendetwas passiert, sondern im Leben ist besondere Eigeninitiative angesagt. Nur so kann jeder etwas aus seinem Leben machen und in seinem dann gew\u00e4hlten Beruf auch Freude haben sowie ausreichend Geld f\u00fcr den Lebensunterhalt verdienen. So klappt es dann auch im Laufe des Lebens mit den Erfahrungen und auch jeder Mensch macht Fehler und macht beim n\u00e4chsten Mal nicht mehr diesen Fehler, aber eben andere. Der Mensch ist wirklich extrem lernf\u00e4hig, wenn er will. Nach der Schule weiterf\u00fchrende Schulen zu besuchen oder zu studieren sollte das Ziel eines jeden sein und in Deutschland hat jeder die M\u00f6glichkeiten, etwas aus seinem Leben zu machen. Daf\u00fcr sollten wir unserem Staat dankbar sein. Jedoch der Grundsockel f\u00fcr jede Art Lebenserfahrung und erlernte F\u00e4higkeit ist und bleibt das, was wir in der Schule gelernt haben. Nach vielen Lebensjahren wei\u00df man es wirklich, \u201eNicht f\u00fcr die Schule lernen wir, sondern f\u00fcr das Leben\u201c und das es stimmt.<\/p>\n<p>Somit hat die junge Frau mit 17 Jahren nur das geschrieben, was viele junge Menschen denken und f\u00fchlen. Ganz klar ist dies positiv zu bewerten und zeugt von Wissensdrang. Jeder sollte wissensdurstig sein und dann klappt\u00b4s auch wahrscheinlich weiter gut mit dem Leben, mit unserer Republik und auch mit unserer Wirtschaft. Die angebotenen M\u00f6glichkeiten nutzen ist die Devise!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Wird die islamistische Gewalt zum Alltag?<\/h1>\n<p>Nach den islamistischen Attacken in Paris sind die Sicherheitsbeh\u00f6rden in der gesamten EU sensibilisiert. So hat es Eins\u00e4tze der belgischen Polizei in Br\u00fcssel und Verviers gegeben, die schon von langer Hand vorbereitet waren und so gezielt Terroranschl\u00e4ge vereitelt haben. Die Polizei ist in der \u00d6ffentlichkeit deutlich bei ihrer Arbeit sichtbar, um weitere Anschl\u00e4ge nach M\u00f6glichkeit zu verhindern. Es werden speziell ausgesuchte Einrichtungen und Geb\u00e4ude streng \u00fcberwacht.<\/p>\n<p>Auch in Deutschland sind die Sicherheitsbeh\u00f6rden wachsam und zwar deswegen, weil konkrete Ziele durch Beobachtung der radikalen Szene f\u00fcr Berlin und Dresden ausgemacht wurden. Die Folge daraus ist, dass die Demonstration von PEGIDA f\u00fcr\u00a0diesen Montag in Dresden nicht stattfindet, weil die Polizei diese aus Sicherheitsgr\u00fcnden abgesagt hat. Viele Soldaten patrouillieren in einigen St\u00e4dten.<\/p>\n<p>Nun gibt es in Deutschland bereits fast 200 F\u00e4lle in denen gegen R\u00fcckkehrer aus Syrien Ermittlungen laufen. Diese Zahl derer k\u00f6nnte sich wohl noch weiter erh\u00f6hen. So ist zumindest unterschwellig die Gefahr ausgehend von radikalen Islamisten allgegenw\u00e4rtig in Deutschland. Unser Innenminister Thomas de Maizi\u00e8re informiert die Menschen und h\u00e4lt Anschl\u00e4ge auch in Deutschland f\u00fcr m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Es ist schon pervers wenn wirklicher Glauben des Islam von selbsternannten Islam-W\u00e4chtern pervertiert in exzessiven Ideologien in Gewalttaten zur Auslebung kommen. Klar ist dabei der Ursprung der Koran. Aber vielleicht wird er in Passagen nur verzerrt interpretiert? Das ist bei der Thora f\u00fcr die Juden und der Bibel f\u00fcr die Christen ganz \u00e4hnlich. Nun muss man sicherlich bedenken, dass diese Schriften Dinge beschreiben oder interpretieren, die von Menschen so gesehen oder indoktriniert in unterschiedlicher schriftlicher Form f\u00fcr die Nachkommen so aufbereitet schon Jahrhunderte bestehen. Die Sprachformen und das Verst\u00e4ndnis haben sich, so ist anzunehmen, in der damaligen Gesellschaft sicherlich anders auf das Verst\u00e4ndnis von Sitte und Moral ausgewirkt. Heute bestehen diese Schriften weiter mit ihren f\u00fcr das heutige Verst\u00e4ndnis im 21. Jahrhundertteil vielleicht teilweise etwas kryptischen Lebensweisheiten und Hinweisen f\u00fcr die Menschen, die sie lesen. Ein grunds\u00e4tzliches Problem ist die \u00dcbertragung in die heutige moderne Zeit. Bei der Interpretation trifft das \u00fcberlieferte Alte mit dem Modernen unserer heutigen Zeit aufeinander. Gibt es gedanklich nachvollziehbare M\u00f6glichkeiten diese heiligen Schriften ohne Verluste der \u00fcberlieferten Inhalte in die heutige Zeit zu \u00fcbertragen, ohne den Konsens zu den geschrieben Texten f\u00fcr die Gl\u00e4ubigen zu verlieren?<\/p>\n<p>Man kann somit davon ausgehen, dass fehlgedeutete Interpretationen von heiligen Schriften der Ausl\u00f6ser f\u00fcr Gewalttaten sein k\u00f6nnten. Obwohl sicherlich in allen Schriften ein Passus bestehen wird, n\u00e4mlich \u201edu sollst nicht t\u00f6ten\u201c. Dieses Schriftelement kann nicht zu Missverst\u00e4ndnissen f\u00fchren und ist klar und eindeutig. Wie ist diese Gewalt dann zu verstehen, die zur Aus\u00fcbung durch Extremisten kommt? War die Gewaltbereitschaft schon vorher ohne den Glauben vorhanden? Brauchte die Gewalt f\u00fcr den Ausbruch nur einen Anlass? Kommen die Extremisten \u00fcberhaupt noch dazu ihren angeblich gelebten Glauben in jeder Konsequenz im Alltag wahrzunehmen? Viele Fragen zu denen der \u201enormal\u201c Gl\u00e4ubige keine Antwort wei\u00df!<\/p>\n<p>F\u00fcr den B\u00fcrger in Deutschland ist eine normale Skepsis und Wachsamkeit sicherlich im Alltag nicht unangebracht. Wir in Deutschland werden uns von fehlgeleiteten und skrupellosen Gewaltt\u00e4tern nicht in unserer Freiheit in unserem Alltag beeintr\u00e4chtigen lassen. Wir haben in Deutschland Werte unserer Demokratie, die wir bereit sind zu verteidigen. Deswegen beschr\u00e4nken wir uns darauf unser normales Lebensrisiko im Griff zu haben.<\/p>\n<p>Auch ein praktizierter Glauben muss wandelbar in unsere heutige Zeit aus alten Schriften \u00fcbertragbar sein. Der Glauben muss mit den Menschen leben und sich der jeweiligen Zeit anpassen. Ein gewandelter, der Zeit angepasster Glauben, muss nicht schlechter sein als der vor Jahrhunderten, denn die Menschheit hat sich in dieser Zeit ver\u00e4ndert und ver\u00e4ndert sich st\u00e4ndig weiter. Die abgeleiteten Wertigkeiten aus Glauben, Sitte und Moral haben sich mit den Menschen in der Zeit ver\u00e4ndert, allerdings nicht immer zum Besten. Jedoch mit den sich wandelnden Wertevorstellungen des Lebens haben sich in unserer Zivilisation die m\u00f6glichen zwischenmenschlichen Beziehungen nicht eingeschr\u00e4nkt. So hat der Mensch auch heute noch die M\u00f6glichkeit auf den Anderen zuzugehen und mit ihm zu reden. Miteinander reden ist sehr wichtig.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Geistlichen jedes Glaubens ist die Vermittlung der alten Schriften an ihre Gl\u00e4ubigen eine gro\u00dfe Herausforderung und kann nur dazu auffordern, den vielen Kulturen auf der Welt ein gewaltfreies Zusammenleben zu erm\u00f6glichen. Beim Missbrauch verst\u00f6\u00dft der Geistliche gegen die zur friedlichen Koexistenz aufrufenden Thesen in den heiligen Schriften. Bei aller Festigkeit im eigenen Glauben muss Toleranz und Akzeptanz gegen\u00fcber Andersgl\u00e4ubigen den Menschen eigen sein. Gewalt im Namen eines Glaubens kann es und darf es nicht geben!<\/p>\n<p>19.01.2015 &#8211; WM<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schulkritik f\u00fchrt zur Debatte Ein 17-j\u00e4hriger Teenager aus K\u00f6ln hat sich auf Twitter kritisch gegen\u00fcber seiner schulischen Ausbildung ge\u00e4u\u00dfert, die nicht das vermittelt, was man im Leben als Erwachsener so braucht. 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