{"id":312,"date":"2015-01-04T16:46:44","date_gmt":"2015-01-04T15:46:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.blog.kaleidoskop-aha.de\/?p=312"},"modified":"2015-01-09T15:04:43","modified_gmt":"2015-01-09T14:04:43","slug":"mein-wochenrueckblick-01-woche-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.kaleidoskop-aha.de\/?p=312","title":{"rendered":"Mein Wochenr\u00fcckblick &#8211; 01. Woche 2015"},"content":{"rendered":"<h1>Putins Ansprache zur Nation zum Jahresende<\/h1>\n<p>Die Ukraine hat im letzten Jahr unter den jetzt noch dort stattfindenden Ereignissen gelitten, nicht zuletzt deswegen, weil Russland daran einen nicht unerheblichen Anteil hat. Vergessen wird auch nicht die von Russland vollzogene Annexion der Krim, die zwar urs\u00e4chlich zur UdSSR geh\u00f6rte, jedoch von Chruschtschow im Jahr 1959 als quasi Geschenk an die Ukraine ging und bis zum Jahr 2014 auch dort am Schwarzen Meer ein Teil des Landes war.<\/p>\n<p>Nun hat Putin in seiner Ansprache an die Nation zum Jahreswechsel die Annexion als glorreich dargestellt. Dieses Ereignis w\u00e4re ein Meilenstein in der vaterl\u00e4ndischen Geschichte Russlands, so Putin. Die Bewohner h\u00e4tten ihrer vaterl\u00e4ndischen Liebe folgend den Anschluss zu Russland erm\u00f6glicht. Eine recht\u00a0schmeichelhafte Beschreibung einer Einverleibung\u00a0dieses fremden Staatsgebietes und die Darstellung des Versto\u00dfes gegen geltendes V\u00f6lkerrecht.<\/p>\n<p>So spricht der Staatsmann, der als Pr\u00e4sident Russlands einen Kurs mit seiner Politik eingeschlagen hat, der so gar nichts mit\u00a0dem Staat zu tun hat, der sich zurzeit selbst auf der Welt als Opfer sieht. Dieser aggressive Kurs eines ausgelebten Neonationalismus ist von Konfrontation getr\u00e4nkt und schadet nicht nur Putin, sondern seinem Land mit den darin lebenden Menschen auf eine extreme Art und Weise. Deswegen ist Putin auch nicht so unschuldig wie man aus der Propaganda des russischen Fernsehens jeden Tag erf\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Putin m\u00fcsste erkennen, dass die Ukraine ihren eigenen und unabh\u00e4ngigen Weg in Richtung Europa gehen will. Mit den von Russland vollzogenen Ma\u00dfnahmen und Aktionen h\u00e4lt selbst Pr\u00e4sident Putin nicht das Rad der Geschichte auf.<\/p>\n<p>Zurzeit h\u00e4lt es sich mit der vaterl\u00e4ndischen Liebe in Russland in Grenzen, denn der russische B\u00e4r leidet. Er leidet erheblich durch die verfehlte Politik Putins, die absolute Ausrichtung auf seine Rohstoffe, der minimal aktiven Industrie, dem rapiden Verfall der Rubelw\u00e4hrung und den Sanktionen, die viele L\u00e4nder der Welt festgelegt haben.<\/p>\n<p>Die Nation klammert sich verzweifelt an alte Traditionen von V\u00e4terchen Russland, die in der heutigen dynamischen Zeit auf Au\u00dfenstehende sehr befremdlich wirken. Eine Nation setzt auf Konfrontation statt auf Kooperation mit seinen Nachbarn und der restlichen Welt, mit wenigen Ausnahmen. Diese Politik verk\u00f6rpert nur Machtstreben und findet keine Antworten auf die Fragen der heutigen Zeit mit neuen Herausforderungen. So wirkt die russische Politik nur auf den ersten Blick sehr stark, danach doch recht hilflos, weil die Art und Weise wie diese destruktive Politik entsteht Russland nur isoliert. Die Menschen im eigenen Land scheinen Putin ziemlich egal zu sein, weil in der Hauptsache nur der vaterl\u00e4ndische Nationalstolz gepflegt wird. Obwohl angeblich noch 85% der Menschen hinter Putin stehen sollen. Aber, wer hat es denn objektiv pr\u00fcfen k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>Es geht weiter wirtschaftlich bergab mit Russland und Putin schaut zu, wie die Nation einem strandenden Schiff \u00e4hnelnd auf Grund l\u00e4uft. Noch jubeln die Menschen in Russland ihrem starken Pr\u00e4sidenten zu, aber einzig nur eine starke Nation zu sein hilft nicht dem Land und schon gar nicht den Menschen. Wie stark wird der wirtschaftliche Druck f\u00fcr Russland zuk\u00fcnftig sein? Wie lange kann sich bei zunehmendem Druck der desolaten Wirtschaft in Russland ihr Pr\u00e4sident noch als Pr\u00e4sident im Kreml halten?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Flugverkehr ohne Barrieren<\/h1>\n<p>Die deutsche Luftverkehrswirtschaft, vertreten durch ihren Pr\u00e4sidenten Siegloch, beklagt sich \u00fcber die Bedingungen der Luftfahrtbranche in Deutschland. Herr Siegloch ist der Meinung, dass es eine zu geringe F\u00f6rderung gibt und eine unfaire Behandlung durch die Politik stattfindet. Jedoch ist es so\u00a0Anfang 2012 geschehen, dass es eine Senkung der Luftverkehrsabgabe bei den drei Entfernungsgruppen gegeben hat. Zu der Zeit war es nicht m\u00f6glich, eine Besteuerung von Flugbenzin politisch durchzusetzen, deswegen hat sich die Politik f\u00fcr diesen Weg entschieden und die Luftverkehrsabgabe angepasst.<\/p>\n<p>Beim Luftfrachtverkehr ist die Luftverkehrsabgabe sowieso ausgesetzt und somit auch nicht belastet, was sich f\u00fcr die Verbraucher der so bef\u00f6rderten Produkte g\u00fcnstiger darstellt. Die privaten Flugzeuge sind nicht so gut dran, denn die Besitzer m\u00fcssen eine Flugbenzinsteuer bezahlen.<\/p>\n<p>Die Luftverkehrsbranche in Deutschland m\u00f6chte es also etwas g\u00fcnstiger haben und empfindet die Abgaben in dem harten Konkurrenzkampf als Bremsschuh. Insgesamt sind jedoch die Gewinne der weltweiten Luftfahrtbranche um ein Viertel gewachsen, nur bei den Deutschen klappt es bei der Konkurrenz aus dem nahen Osten und den Billigfliegern nicht so gut mit den Gewinnen. Auch die Betriebszeiten der Flugh\u00e4fen sollte man unter die Lupe nehmen, so Hanns-Peter Siegloch.<\/p>\n<p>Man muss sich einmal vor Augen halten, in welchem Ma\u00df unsere Umwelt durch den zugenommenen Luftverkehr belastet wird. Unter diesem Gesichtspunkt muss nicht die Freiz\u00fcgigkeit sondern die Notwendigkeit beim Flugverkehr im Vordergrund stehen. Der Personenflugverkehr ist Luxus und nichts anderes. Es d\u00fcrfte keine Ausweitung des Flugverkehrs mehr m\u00f6glich sein, sondern es ist aus Umweltschutzgr\u00fcnden eher eine Beschr\u00e4nkung notwendig.<\/p>\n<p>Wissenschaftlich wurde es bereits best\u00e4tigt, dass seid dem Beginn des starken Personen-Luftverkehrs die Sonneneinstrahlung zur Erde durch die Abgase der Flugzeuge bereits um 20% gemindert ist. Bei der Verbrennung von Flugbenzin (ROZ100) entsteht bei den Abgasen ein Cocktail von Schadstoffen, der die Menschen schon ziemlich stark belastet, besonders in der N\u00e4he von Flugh\u00e4fen. Nur um ein paar Schadstoffe zu nennen f\u00fchre ich an, Ru\u00df, Schwefel, Blei, MTBE, ETBE, 1,2-Dibromethan, 1,2-Dichlorethan und nicht zu vergessen noch Titanoxid. Zur Entlastung vom Betrieb dieser Abgasverteiler (Flugzeuge) in gro\u00dfen H\u00f6hen wird oft bemerkt, dass sich die Schadstoffe doch verteilen. Also ist alles nicht so schlimm? Jedoch die Abgase werden nicht besonders behandelt, sondern werden zu einem Bestandteil unserer Atemluft, die wir nun mal ben\u00f6tigen. Die Frage ist also nicht, ob die Bundesregierung die Luftfahrtbranche in den Kosten entlastet, sondern k\u00f6nnen wir uns diese Entlastung, die automatisch zu mehr Flugzeugen in der Luft f\u00fchrt, in Namen unserer belasteten Umwelt \u00fcberhaupt leisten?<\/p>\n<p>In der Beschr\u00e4nkung der Luftfahrtbranche muss durch eine verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfige steuerliche Belastung zumindest dadurch der Anreiz entstehen in neue Technologien beim Luftfahrtverkehr zu investieren, damit weniger Treibstoff verbrannt wird und so auch weniger Schadstoffe entstehen. Es kann auch nicht im Interesse der Politik sein, dass weiterhin die Billigflieger auf dem Markt bestehen, weil die finanziellen R\u00fccklagen dieser Gesellschaften nicht ausreichen, um in Richtung Umwelt einen Gedanken zu verwenden. Der Luftverkehr, wenn er denn seine Notwendigkeit kundtut, sollte bei den Fl\u00fcgen in einem Preisniveau liegen, wo es sich die Menschen \u00fcberlegen, ob sie fliegen sollen. Somit kann es deswegen auch nicht um eine Ausweitung des Luftverkehrs gehen, sondern um eine sinnvolle Beschr\u00e4nkung, verbunden mit hohen Auflagen der Schadstoffvermeidung beim Betrieb von D\u00fcsentriebwerken. Wenn schon geflogen werden muss, dann nur unter der Pr\u00e4misse einer sinnvollen Beschr\u00e4nkung im Sinne unserer einmaligen Umwelt, die es zu sch\u00fctzen gilt. Denn die Fachleute bringen sicherlich einige Krankheiten mit hoher Schadstoffbelastung in Verbindung, was zu vermehrter Kostenbelastung im Gesundheitssektor f\u00fchrt und die Menschen zumindest in ihrer Lebensqualit\u00e4t beeintr\u00e4chtigt oder noch schlimmer zum Tod f\u00fchren kann.<\/p>\n<p>Beim &#8222;intelligenten Luftverkehr&#8220; sollte man die Grenzen kennen und nicht erst zu einer Einschr\u00e4nkung in der Anzahl von eingesetzten Flugzeuge bereit sein, wenn der Treibstoff einmal ausgeht. Die Verantwortlichen sind eben nicht nur die Politiker, die alles reglementieren sollen, sondern auch jeder, der zu einer Belastung durch produzierte Schadstoffe beitr\u00e4gt. Alle m\u00fcssen bestrebt sein, die Belastungen f\u00fcr unsere Umwelt zu minimieren und nicht um jeden Preis zur optimalen Gewinnmaximierung jegliche Verantwortung f\u00fcr unsere Erde von sich weisen.<\/p>\n<p>Jeder sollte sich einen Moment Zeit nehmen, um sich den aktuellen Luftverkehr auf der Welt anzusehen. Diese Webseite macht es m\u00f6glich: <a href=\"http:\/\/www.flightradar24.com\/48.82,5.74\/6\" target=\"_blank\">Luftverkehr \u00fcber Europa<\/a>\u00a0(Internetexplorer blockt-Mozilla geht)<\/p>\n<p>04.10.2015 &#8211; WM<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Putins Ansprache zur Nation zum Jahresende Die Ukraine hat im letzten Jahr unter den jetzt noch dort stattfindenden Ereignissen gelitten, nicht zuletzt deswegen, weil Russland daran einen nicht unerheblichen Anteil hat. 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