{"id":295,"date":"2014-12-15T19:06:20","date_gmt":"2014-12-15T18:06:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.blog.kaleidoskop-aha.de\/?p=295"},"modified":"2014-12-15T19:06:20","modified_gmt":"2014-12-15T18:06:20","slug":"mein-wochenrueckblick-50-woche-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.kaleidoskop-aha.de\/?p=295","title":{"rendered":"Mein Wochenr\u00fcckblick &#8211; 50. Woche 2014"},"content":{"rendered":"<h1>Die Schere zwischen arm und reich in Deutschland<\/h1>\n<p>Nun geschieht es schon seit Jahrzehnten, dass jedes Jahr einmal in den Medien dar\u00fcber berichtet wird, wie sich die Schere zwischen arm und reich weiter auseinander bewegt hat. Die Menschen nehmen diese Meldung so hin ohne dar\u00fcber nachzudenken, was es denn bedeuten k\u00f6nnte f\u00fcr die, die nicht an unserer Wohlstandsgesellschaft teilnehmen k\u00f6nnen. Wahrscheinlich besonders die, welche ein gutes Auskommen mit dem Einkommen haben.<\/p>\n<p>Auch wenn es manche Menschen nicht wahrhaben wollen, so entfernt sich die Gesellschaft untereinander zunehmend. Man kann die Tatsache mit der Schere auch so benennen, dass die Reichen immer reicher und die Armen immer \u00e4rmer werden. Selbst der Anteil der von Armut gef\u00e4hrdeten Menschen in unserer Gesellschaft hat sich vergr\u00f6\u00dfert. In Berlin und in Nordrhein-Westfalen mit den kritischsten Zahlen hat sich in den Jahren 2005 bis 2011 in Folge f\u00fcnf Mal die Armutsquote erh\u00f6ht. So waren in Deutschland im Jahr 2011 16,1% Menschen armutsgef\u00e4hrdet. Dabei w\u00e4ren es ohne die vom Staat aufgebrachten Sozialleistungen eigentlich viel mehr Menschen, n\u00e4mlich fast ein Viertel unserer Bev\u00f6lkerung in Deutschland. Wobei auf der gesamten Welt ca. 1,2 Milliarden Menschen in extremer Armut existieren m\u00fcssen. Au\u00dfer einige Hilfsorganisationen scheint es niemanden wirklich zu st\u00f6ren.<\/p>\n<p>Obwohl fair betrachtet, es wird ja auch noch f\u00fcr die Hilfsorganisationen gespendet. Dabei von dem Einen mehr und von dem Anderen weniger. Auff\u00e4llig ist es schon in den St\u00e4dten, dass sich offensichtlich immer mehr Menschen bei den Tafeln einfinden, weil die Familien sonst im Monat nicht rund kommen w\u00fcrden. Also eigentlich ist es so schon immer und nichts \u201eBesonderes\u201c.<\/p>\n<p>Die Verteilung der Nettoverm\u00f6gen ist in Deutschland sehr ungleich vorhanden. Denn ein Zehntel der Bev\u00f6lkerung besitzt etwa 61,1%, dann 5% davon etwa 46% und das oberste Prozent der Reichen von einem Zehntel hat 23% als Besitz. Jedoch 27% der Bev\u00f6lkerung haben kein Verm\u00f6gen oder sind gar verschuldet.<\/p>\n<p>Wie hat sich die Situation der Verteilung von Volkseinkommen aus Arbeit und Kapital \u00fcber die Jahrzehnte entwickelt?<\/p>\n<ol>\n<li>Im Jahr 1960: Arbeit 94% zu Kapital 6% &#8211; Anteile<\/li>\n<li>Im Jahr 1980: Arbeit 87% zu Kapital 13% &#8211; Anteile<\/li>\n<li>Im Jahr 2000: Arbeit 75% zu Kapital 25% &#8211; Anteile<\/li>\n<li>Im Jahr 2010: Arbeit 67% zu Kapital 33% &#8211; Anteile<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die ausgepr\u00e4gte Kapitalisierung ist unschwer zu erkennen. Aber wie kommt es zum ausgepr\u00e4gten Kapitalismus und welcher Mechanismus steckt dahinter? Die Frage der Ungleichheit existiert seit dem 19. Jahrhundert, wo deswegen politische K\u00e4mpfe stattgefunden haben, verbunden mit der industriellen Revolution. Weiterhin die Auseinandersetzungen zwischen dem Kapitalismus und dem Kommunismus, wo es zur Abschaffung von Privatverm\u00f6gen kam und so die Verm\u00f6genskonzentration des Kapitalismus zu verhindern. Dabei sind wir nun damit bei der ehemaligen Sowjetunion gelandet und wie man wei\u00df, hat es selbst dort schon zu einer Vermischung gef\u00fchrt, also kein klarer Kommunismus mehr in dem Sinne. Jedoch das Thema der ungleichen Verm\u00f6gens- und Einkommensverteilung ist auch im 21. Jahrhundert brandaktuell und auch noch kritischer durch die Globalisierung der Welt.<\/p>\n<p>Nun war es f\u00fcr einige Zeit nach den beiden Weltkriegen so, dass sich die Ungleichheit ver\u00e4ndert hat, weil die Kriege viel Werte vernichtet haben und sich so die Ungleichheit auch durch die Inflation reduziert hat. Jedoch hat es sich rasant nach dem letzten Krieg wieder ver\u00e4ndert, wie man es anhand der oben aufgelisteten Zahlen erkennt. In der anscheinend regulierte Markt hat sich seit 1990 so verzerrt entwickelt und dann kam noch zur schrittweisen deregulierten Finanzwelt. Diese Folgen sind uns noch schmerzhaft aus dem Jahr 2008 in Erinnerung, wo eine sich unkontrolliert entwickelte Finanzblase zum Platzen kam. Die Misere des ungebremsten Kapitalismus nahm ihren Lauf und hat fast zu einem Finanzkollaps auf der Welt gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Die Gierigkeit nach dem Geld hat uns ihre Grenzen aufgezeigt und niemand gebietet dem Ganzen wirklich Einhalt. Grunds\u00e4tzlich werden weiterhin maximierte Renditen angestrebt, um das schnelle Geld zu machen und die Vermehrung von Kapital auf die Spitze zu treiben.<\/p>\n<p>Die Stellung in unserer Gesellschaft ist gepr\u00e4gt von Kapitalbesitz und dieses f\u00fchrt zur stark ausgebildeten Ungleichheit in unserer Gesellschaft. Die Demokratie ger\u00e4t ins Wanken und die Kapitalbesitzenden w\u00e4ren in der Lage die Staatsinstitutionen in Beschlag zu nehmen, um so eine Oligarchie entstehen zu lassen. Man kann heute in Deutschland schon vielfach den Einfluss des Kapitals auf die Politik erkennen, was sich teilweise im Lobbyismus schon sehr deutlich zeigt. Will Deutschland es wirklich so weit kommen lassen und sich Gesellschaftsstrukturen vom ungebremsten Kapitalismus zerst\u00f6ren lassen?<\/p>\n<p>Die Ungleichheit der Kapitalverteilung wurde weiter forciert durch bekannte Ma\u00dfnahmen:<\/p>\n<ul>\n<li>die Agenda 2010 von Kanzler Schr\u00f6der mit einschneidenden Ma\u00dfnahmen<\/li>\n<li>in der Gro\u00dfen Koalition Merkel-Steinbr\u00fcck in der Regulierung der Erbschaftssteuer insbesondere f\u00fcr Firmen. -Der Bundesgerichtshof h\u00e4lt dies Regelung f\u00fcr grundgesetzwidrig, Steuergeschenke, Beg\u00fcnstigungs\u00fcbertrag und eine \u00dcberprivilegierung<\/li>\n<li>Absenkung der Renten schon seid Helmut Kohl mit enorm starken Auswirkungen auf die Sozialleistungen in sp\u00e4teren Jahren (<a title=\"125 Jahre Deutsche Rentenversicherung\" href=\"http:\/\/www.blog.kaleidoskop-aha.de\/?p=288\" target=\"_blank\">Link Rente<\/a>)<\/li>\n<li>Zuw\u00e4chse f\u00fcr die Rentner in den Jahren 2008-2013 von 2,7%<\/li>\n<li>Zuw\u00e4chse f\u00fcr die Pensionen von Beamten in den Jahren 2008-2013 von 21,6%, obwohl dieses mehr den Besitz von Immobilien und Aktien dieser Gruppe betrifft<\/li>\n<li>Ver\u00e4nderungen der Arbeitsmarktstrukturen bei den abh\u00e4ngig Besch\u00e4ftigten mit Zeitarbeit, Zeitvertr\u00e4gen, Werkvertr\u00e4ge, Minijobs, Minil\u00f6hne, subventionierte Besch\u00e4ftigungen<\/li>\n<li>Ausbeutung von Arbeitnehmern in der deutschen Fleischindustrie<\/li>\n<li>Subventionierte L\u00f6hne von Mitarbeitern in Firmen, welche der Steuerzahler aufbringen muss<\/li>\n<li>Ausufernde Managergeh\u00e4lter<\/li>\n<li>Ausufernde Boni f\u00fcr Banker<\/li>\n<li>Zinspolitik der EZB mit der kalten Enteignung bei Sparguthaben<\/li>\n<li>Rettung der Finanzjongleure der Banken mit dem Geld vom Steuerzahler<\/li>\n<li>Ma\u00dfnahmen von Firmen in Deutschland zur Optimierung ihrer Gewinne durch eine Verlagerung ihrer Finanzaktionen wie z.B. in Luxemburg oder Staaten au\u00dferhalb der EU, damit in ihrem Heimatland weniger Steuern zu zahlen sind<\/li>\n<li>Somit die Abschaffung und die Tilgung von Ethik und Moral bei Spekulationsgesch\u00e4ften z.B. mit Lebensmitteln, was in einer gelebten Bereicherung an Armen ausufert<\/li>\n<li>die Liste lie\u00dfe sich noch weiter fortsetzen!!!<\/li>\n<\/ul>\n<p>Eine Spaltung in der Gesellschaft hat schon begonnen und die Unzufriedenen driften vielfach durch den negativen Einfluss von obskuren und undemokratischen Gesellschaftshassern in politische Richtungen, die die Politik nur schwer oder gar nicht mehr beeinflussen kann. Nach dem Motto \u201ees k\u00f6nnte uns ja was Schlimmes passieren in Deutschland\u201c, obwohl objektiv gesehen keine Gefahr besteht. Wie auch immer, Ideologen f\u00fchren meistens mit ihren Doktrin die Menschen in falsche Richtungen. Wie also kann diese Gesellschaft in Deutschland wieder zusammengebracht werden? Ist mit einer positiv ver\u00e4nderten Ungleichheit in Bezug zum Einkommen die Gesellschaft in Einklang zu bringen? Denn Klassenk\u00e4mpfe im klassischen Sinne sind in unserem demokratischen Deutschland nicht vorstellbar, aber vielleicht finden diese auf einer ganz anderen Ebene schon statt.<\/p>\n<p>Zur besseren Absch\u00f6pfung der Ertr\u00e4ge aus dem erwirtschafteten Bruttosozialprodukt sind dringende Modifizierungen in unserer sozialen Marktwirtschaft geboten, um Sozialstrukturen g\u00fcnstig zu beeinflussen und die sp\u00fcrbare Distanz zur Politik, verbunden mit viel Unverst\u00e4ndnis der Menschen, zu verbessern. Denn die Menschen in Deutschland k\u00f6nnen nur durch eine ausgewogene Politik gegen\u00fcber der Gesellschaft und \u00fcberzeugten gerechten Handeln wieder zu einer gelebten demokratischen Grundordnung zur\u00fcckfinden, was sich dann auch sicher bei einer Wahl durch eine hohe Beteiligung widerspiegeln. Politikverdrossenheit ist nur durch verst\u00e4ndliche Informationen zu beseitigen, die Politiker den B\u00fcrgern vermitteln. Nur mit einer wirklichen und \u00fcberzeugten Anwendung unserer Grundgesetze und der Verfassung ist unsere Demokratie immerfort lebendig. Au\u00dferdem reagieren Menschen positiv, wenn sie merken oder feststellen, dass sie gerecht behandelt werden.<\/p>\n<p>Somit ist laut unserem Grundgesetz die W\u00fcrde des Menschen unantastbar und verbunden damit auch das Recht auf Arbeit mit einer gerechten Bezahlung. Auch ist ein w\u00fcrdevolles Leben f\u00fcr Menschen im Arbeitsprozess oder Rentenalter damit verbunden, sodass sie ihre Lebensabl\u00e4ufe mit ihrem Einkommen lebenswert gestalten k\u00f6nnen und damit ist kein Luxus verbunden.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr ist die Politik mit den \u00c4mtern der gew\u00e4hlten Volksvertreter gefordert, Schaden von der Gesellschaft abzuwenden und ihre T\u00e4tigkeiten so zu gestalten, dass die Wertsch\u00f6pfungen in unserer Volkswirtschaft, die mit dieser Gesellschaft erst entstehen, auch dieser zugute kommt. Nat\u00fcrlich ist Geld nicht alles, aber ohne Geld ist alles nichts.<\/p>\n<p>Bitte liebe Politiker, geht unter euer Volk und lauscht, was sie euch zu sagen haben, um die Menschen besser zu verstehen und ihre \u00c4ngste und N\u00f6te zu erfahren. Man kann es letztendlich sicher nicht allen Menschen recht machen, aber zumindest versuchen f\u00fcr diese alles Machbare zu erreichen. Ungebremste Ungleichheit kann eine Demokratie unterh\u00f6hlen, in Gefahr bringen oder auch zerst\u00f6ren. Und die Demokratie ist eine Volksherrschaft, in der die gew\u00e4hlten Volksvertreter Politik in Sinne des Volkes f\u00fcr das Volk machen. Somit geht alle Macht letztendlich vom Volke aus, jedoch darf dieser Grundsatz nicht nur theoretisch bestehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Immer noch mehr Steuervorteile in Luxemburg<\/h1>\n<p>Nun haben sich die Macher von LuxLeaks mit einer zweiten Welle noch einmal gemeldet und einige Neuigkeiten publik gemacht. Es sind unter anderem die Namen weiterer Firmen aufgetaucht, die mit speziellen Steuertricks im EU-Land Luxemburg sehr wenig Steuern bezahlt haben und in ihrem Ursprungsland somit weniger oder gar keine Steuern dem deutschen Fiskus abliefern mussten. Dabei geht es um bekannte Unternehmen, wie EON, Amazon, IKEA oder die Deutsche Bank. Es geht dabei um \u201etax rulings\u201c, also mit dem Finanzamt ausgehandelte Steuers\u00e4tze. Man geht davon aus, dass dies Firmen weniger als 1% Steuern auf ihre Gewinne im Steuerparadies Luxemburg abf\u00fchren mussten, was erst vermutet und nun dokumentiert ist.<\/p>\n<p>Das Land Luxemburg hat sich dem \u00f6ffentlichen Druck gebeugt, allerdings minimal, um die MWST zu erh\u00f6hen und sich dazu entschlossen, dass Bankgeheimnis ab dem Jahr 2015 zu lockern. Jedoch geschieht diese Lockerung bei Zinseinnahmen erst ab dem Jahr 2017. Die Anleger von Geld bleiben erst einmal unber\u00fchrt von diesen Ma\u00dfnahmen.<\/p>\n<p>Laut dem EU-Kommissionspr\u00e4sidenten Jean Claude Juncker haben in der EU von 28 Mitgliedsstaaten 24 L\u00e4nder die Spielr\u00e4ume zur Steuervermeidung genutzt. Die Aussage von Au\u00dfenminister Jean Asselborn aus Luxemburg in der Sendung von Anne Will lautete: \u201eWir haben keinen Platz f\u00fcr H\u00e4user, deswegen haben wir nur Briefkastenfirmen\u201c.<\/p>\n<p>Es wird auch ausdr\u00fccklich immer betont, dass alles v\u00f6llig legal sei und keine Schummelei ist. Wenn man in einem Land &#8222;Briefkastenfirmen&#8220; anlegen muss und sich spezielle Firmen Methoden ausdenken, wie das Geld einer Firma von einem Konto zum anderen Konto oder von einem Land in ein anderes Land verschoben werden muss, um das am Fiskus im Ursprungsland vorbei zu schieben, dann kommen einem schon Zweifel auf, ob das wirklich alles so rechtens ist.<\/p>\n<p>Man muss sich\u00a0die Tatsache auf der Zunge zergehen lassen, dass ein Land in der EU ein anderes Land in der EU um seine Steuereinnahmen bringt und sich so auf Kosten anderer bereichert. Denn letztendlich m\u00fcssen die Staaten nach ihrem Bruttosozialprodukt ihre Beitr\u00e4ge nach Br\u00fcssel abf\u00fchren. Die 28 Staaten in der EU haben einen Vertrag unterzeichnet der es ihnen gestattet, einem anderen Mitglied finanziellen Schaden zuzuf\u00fcgen? Nein, es geht nicht um den normalen Wettbewerb, wo ein Zinsgef\u00e4lle besteht, als Anreiz zur Geldanlage oder \u00e4hnlichen Kapitalaktionen. Luxemburg ist ein herausragendes Beispiel f\u00fcr ein EU-Mitglied, welches in \u201ebrillanter\u201c Weise Firmen ins Land gelockt hat, um\u00a0auf dubiose Weise Steuermodelle haarscharf an der Legalit\u00e4t zu entwickeln, die anderen Staaten die Steuereinnahmen entzieht. Vielleicht es so sogar gerade noch legal, aber es stellt sich schon die Frage, gibt es bei Gesch\u00e4ften, die mit Geld zu tun haben, keine Ethik und Moral mehr? Es w\u00fcrde die ganze Sache noch perverser gestalten wenn man erf\u00fchre, dass die Steuersparfirmen im eigenen Land noch Forschungs-\u00a0oder Entwicklungsgelder vom Staat kassieren. Das w\u00e4re absolut abartig! Wenn man nun weiter bedenkt, dass die Steuersparfirmen im eigenen Land alles nutzen wof\u00fcr der Steuerzahler f\u00fcr zahlen muss, n\u00e4mlich die gesamte Infrastruktur des Landes und auch Mitarbeiter, die auf Staatskosten eine Ausbildung bekommen haben. Aber, es ist noch eine Steigerung m\u00f6glich. Diese Mitarbeiter kaufen auch noch Produkte dieser Firma und unterst\u00fctzen diese somit.<\/p>\n<p>Man kann sich nur wundern, dass so etwas in einem <a title=\"Die Europ\u00e4ische Union\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europ%C3%A4ische_Union\" target=\"_blank\">Staatenverbund <\/a>wie der EU \u00fcberhaupt stattfinden kann. Diese Schacherei muss in jedem Fall beendet werden und ein Regelwerk entstehen, was zu einem steuerlichen Gleichklang innerhalb der EU f\u00fchrt. Dann ist die EU auch nach au\u00dfen stark und die einzelnen L\u00e4nder k\u00f6nnen mit ihren regelgerechten Einnahmen ihre Staatsaufgaben wahrnehmen, wozu auch die EU-Beitr\u00e4ge geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Dabei hat in der ma\u00dfgeblichen Zeit Jean Claude Juncker das Land Luxemburg als Ministerpr\u00e4sident gef\u00fchrt. Na Bravo, jetzt ist dieser Jean Claude Juncker gew\u00e4hlter EU-Kommissionspr\u00e4sident und\u00a0das ist wirklich ein Sahneh\u00e4ubchen in dieser Politiklandschaft der EU. Wie kann sich dieser Mann zum Wohle der EU einsetzen, bei\u00a0diesem verzwickten Hintergrund der Finanzgesch\u00e4fte. Will er jetzt die EU auch dazu bringen zu tricksen und zu verschleiern? Dann k\u00f6nnten einem schon bei seinem speziellen F\u00f6rderungsprogramm f\u00fcr die EU bedenken kommen.<\/p>\n<p>Es wird auch in speziellen F\u00e4llen bez\u00fcglich Ministeuern in Luxemburg von den EU-Kommissaren ermittelt. Also ermittelt jetzt Juncker gegen Juncker? Was kommt dabei denn blo\u00df raus?<\/p>\n<p>Die EU-Politiker beklagen des \u00d6fteren, dass die B\u00fcrger in der EU wahlm\u00fcde und desinteressiert sind. Da kann man nur sagen, wen wundert es bei etlichen Vorg\u00e4ngen, die mit der EU und den Politikern zu tun haben. Ein kleines Beispiel zum Schluss nur noch. Das Freihandelsabkommen <a title=\"TTIP\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Transatlantisches_Freihandelsabkommen\" target=\"_blank\">TTIP <\/a>ist offensichtlich so brisant, dass im Geheimen verhandelt wird und zwar von einem ganz speziellen Ausschuss. Und zwar so geheim, dass selbst f\u00fcr die Parlamentarier nicht alles \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich ist. Schon dieses Geheime n\u00e4hrt den Verdacht, dass die Staaten und insbesondere die Menschen in den L\u00e4ndern dabei \u00fcber den Tisch gezogen werden sollen. Dabei w\u00fcrde Offenheit auch Vertrauen schaffen, welches die Menschen dann den Politikern in Br\u00fcssel entgegen bringen w\u00fcrden. Aber so bei einer Art Geheimniskr\u00e4merei \u00fcber wichtige Dinge wie eben das TTIP, was auch letztendlich die Menschen betrifft, sind die Gedanken offen und vermutet Schlimmes was nach dem Abschluss zu Tage kommt. Nein, so kann man keine offene und f\u00fcr den B\u00fcrger verst\u00e4ndliche EU-Politik machen!<\/p>\n<p>14.12.2014 &#8211; WM<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Schere zwischen arm und reich in Deutschland Nun geschieht es schon seit Jahrzehnten, dass jedes Jahr einmal in den Medien dar\u00fcber berichtet wird, wie sich die Schere zwischen arm und reich weiter auseinander bewegt hat. Die Menschen nehmen diese &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.kaleidoskop-aha.de\/?p=295\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[23],"tags":[],"class_list":["post-295","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-mein-wochenrueckblick"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.kaleidoskop-aha.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/295","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.kaleidoskop-aha.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.kaleidoskop-aha.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.kaleidoskop-aha.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.kaleidoskop-aha.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=295"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/blog.kaleidoskop-aha.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/295\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":296,"href":"https:\/\/blog.kaleidoskop-aha.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/295\/revisions\/296"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.kaleidoskop-aha.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=295"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.kaleidoskop-aha.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=295"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.kaleidoskop-aha.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=295"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}