{"id":288,"date":"2014-12-08T15:49:46","date_gmt":"2014-12-08T14:49:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.blog.kaleidoskop-aha.de\/?p=288"},"modified":"2014-12-08T15:49:46","modified_gmt":"2014-12-08T14:49:46","slug":"mein-wochenrueckblick-49-woche-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.kaleidoskop-aha.de\/?p=288","title":{"rendered":"Mein Wochenr\u00fcckblick &#8211; 49. Woche 2014"},"content":{"rendered":"<h1>Streik Deluxe \u2013 Die Piloten der Lufthansa<\/h1>\n<p>Nun hat die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit mit ihrem 10. Streik in diesem Jahr die Lufthansa blockiert und diese musste etliche Fl\u00fcge absagen. Es ist ein Streik, bei dem es um eine Deluxezugabe f\u00fcr den Dienst der Piloten geht. Die 5400 Piloten wollen erreichen, dass ihr Arbeitgeber Lufthansa ihren Weg zum Ruhestand ein wenig ausschm\u00fcckt. Dabei m\u00f6chte die Lufthansa die Piloten mit 61 Jahren fr\u00fchestens in den Ruhestand entlassen und die \u00dcbergangszahlungen auch erst ab diesem Zeitpunkt leisten. Ein Ausstieg mit 59 Jahren wurde um zwei Jahre verl\u00e4ngert, was die Normalrentner schon einige Zeit hinter sich haben. Die Gewerkschaft kann sich damit nicht anfreunden und ruft deswegen zum Streik auf. Das sind sicherlich starke Forderungen, die die Vereinigung Cockpit auch f\u00fcr Neueinstellungen verlangt.<\/p>\n<p>Der Hintergrund ist der extreme Kostendruck, der auf der Lufthansa in Bezug zu den Billigangeboten anderer Luftlinien lastet. Die Lufthansa ist gen\u00f6tigt zu sparen, einfach deswegen, um konkurrenzf\u00e4hig zu sein und ihr Gesch\u00e4ft ohne rote Zahlen zu betreiben. Denn die Ruhest\u00e4ndler der Piloten kosten einige Millionen im Jahr. Streikt also die Gewerkschaft ohne R\u00fccksicht auf Verluste? Zumindest scheint es so.<\/p>\n<p>Die Piloten k\u00f6nnen sowieso ihre Arbeit nur bis\u00a0zum 61. Lebensjahr\u00a0aus\u00fcben, wenn sie vollkommen gesund sind. Sind die zwei Jahre Mehrarbeit wirklich unzumutbar? Nun befinden sich die Piloten in einer Gehaltsklasse, die schon gegen\u00fcber anderen Berufsgruppen im absoluten Spitzenbereich liegt. Nat\u00fcrlich haben sie auch eine extreme Verantwortung und Belastung in ihrem Beruf, was nat\u00fcrlich auch honoriert werden sollte.<\/p>\n<p>In anderen Bereichen der Lufthansa, wie Cargo oder Germanwings, sieht es f\u00fcr die dort besch\u00e4ftigten Piloten nicht ganz so rosig aus. Jedoch findet dort kein Streik statt. Sind es nur Besch\u00e4ftigte zweiter Klasse und d\u00fcrfen sie nicht streiken? Vielleicht sind sie auch einfach nur zufrieden mit ihrem Gehalt und den Arbeitsbedingungen.<\/p>\n<p>Vorstellbar w\u00e4re es schon, dass die Lufthansa bei nicht zu verwirklichendem Sparziel noch andere Ma\u00dfnahmen in der Hinterhand hat, die gravierende Folgen f\u00fcr die Piloten bedeuten. Vielleicht s\u00e4gt man bei der Vereinigung Cockpit auch einfach nur mal probeweise am Ast auf dem man im Moment sitzt.<\/p>\n<p>Im Klartext gesprochen, l\u00f6st es bei vielen Menschen schon Kopfsch\u00fctteln aus und diese sprechen es auch aus. Haben die Piloten keine anderen Probleme, als sich auf Verlangen Honig um\u00b4s Maul schmieren zu lassen! Aber sich den Ausstieg in den Ruhestand vers\u00fc\u00dfen zu lassen, diesen Wunsch haben bestimmt viele Normalverdiener, die es auch auf einem wesentlich tieferen Niveau wirklich gerne etwas besser h\u00e4tten, aber keine Chance haben, dies zu verwirklichen. Deswegen, Piloten kommt doch bitte dem Realleben wieder etwas n\u00e4her und jammert nicht auf h\u00f6chstem Niveau!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>125 Jahre Deutsche Rentenversicherung<\/h1>\n<p>Unsere Kanzlerin Frau Merkel w\u00fcrdigte zurecht das 125-j\u00e4hrige Bestehen der Deutschen Rentenversicherung als eine der Grunds\u00e4ulen unseres Staates, die zu sozialen Absicherung der Gesellschaft einst entstand. Der Urheber dieser sozialen Idee war kein Geringerer als Otto von Bismarck, der schon im Jahr 1880 den Plan zu dieser Sozialversicherung hatte. Bereits im Jahr 1889 konnte man diesen Gedanken umsetzen, und es entstand eine Zwangsversicherung f\u00fcr Arbeiter ab 16 Jahre. Dabei wurde 2% vom Lohn als Abgabe geleistet, die heute 18,9% betr\u00e4gt. Die Altersrente kam bei einem Lebensalter von 70 Jahren und einer Versicherungszeit von mindestens 30 Jahren zur Auszahlung. Jedoch war das Durchschnittslebensalter f\u00fcr die M\u00e4nner damals nur 37 Jahre. Es war somit nicht wirklich eine Perspektive, sollte aber auch die Familien absichern.<\/p>\n<p>Bei der Inflation in den Jahren 1921-23 b\u00fc\u00dfte die Rentenversicherung 90% ihres Kapitals ein und das waren 3 Mill. Mark. Es war ein herber R\u00fcckschlag und Verlust f\u00fcr die damalige Rentenversicherung. Jedoch kam es noch schlimmer, als die Nazis ab 1933 aus dieser Kasse hohe Summen in den Krieg steckten. Nach dem Krieg forcierte Adenauer im Jahr 1957 die Deutsche Rentenversicherung und machte sich mit dem Thema im Bundestag nicht gerade beliebt. Sehr wohl hat er sich mit seinen Vorstellungen zur Zukunft der Rentenversicherung durchgesetzt. Das war auch sehr wichtig zu Umsetzung der Sozialziele, um eine Solidargemeinschaft in der Gesellschaft zu schaffen.<\/p>\n<p>Die Rentenversicherung wurde stets an die Lohnentwicklung angepasst, um die Rente dem Realleben anzupassen. So gibt es heute 50 Mill. Versicherte und bereits 20 Mill. Rentner in Deutschland. Die Ausgaben der Deutschen Rentenversicherung haben im Jahr 2013 die H\u00f6he von 258,8 Milliarden Euro erreicht.<\/p>\n<p>Schon in den 90er Jahren waren absehbare Probleme mit der Zahlungsf\u00e4higkeit der Deutschen Rentenversicherung erkennbar. Es war der Generationenvertrag, der mit zunehmend mehr alten Menschen aus dem Gleichgewicht geriet, weil immer mehr J\u00fcngere im Arbeitsprozess f\u00fcr einen Rentner \u201esorgen\u201c m\u00fcssten. Die Politik hat sich verschiedene Ma\u00dfnahmen dazu ausgedacht, um die Rente wieder auf sichere F\u00fc\u00dfe zu stellen. Jedoch waren alle Ma\u00dfnahmen halbherzig bedacht und haben deswegen in den Auswirkungen ihr Ziel der Konsolidierung der Deutschen Rentenversicherung nicht erreicht. In der langen Amtszeit mit 16 Jahren von Kanzler Kohl h\u00e4tten die Weichen sp\u00e4testens gestellt werden m\u00fcssen, um eine Sicherung der Rente zu festigen. Stattdessen wurden Plakate geklebt \u201eDie Rente ist sicher.\u201c Sicher ist, dass sie damals schon nicht wirklich sicher war, aber es gab auch keine besseren Systeme. Leider hat man sich nicht dazu entschlie\u00dfen k\u00f6nnen, alle die in eine Rentenversicherung einzahlen zu einer Solidargemeinschaft zusammenzufassen. Stattdessen nur marginale \u00c4nderungen am bestehenden System, die nicht wirklich ausreichten. Der Generationenvertrag ist weiterhin in Gefahr, obwohl sich die Frage stellt, ob wir diesen \u00fcberhaupt so weiterf\u00fchren k\u00f6nnen. Die Zeit der wirklichen \u00c4nderungen ist angesagt, die sich aber auch nicht unbedingt zu einem Nachteil f\u00fcr die kommenden Generationen auswirken m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Beim Rentenniveau von noch 57,6% (vom letzten Netto) im Jahr 1980 waren es im Jahr 2009 nur noch 50%. Im Jahr 2018 sollen es noch 46,5% sein und der Gesetzgeber strebt einen Mindestsatz von 43% an, was auch zur Gesundung der Deutschen Rentenversicherung beitragen soll. Es waren die neuen Anpassungsgesetze, welche auch mit der Agenda 2010 verbunden waren. Man merkt, es geht abw\u00e4rts mit den Rentenbez\u00fcgen und zum Teil katastrophalen Auswirkungen auf die Gesellschaft. So entstand auch als zus\u00e4tzliche Rente die sogenannte Riesterrente, die aber auch nicht wirklich jedem hilft, seine Rente aufzubessern. So bekommen die Rentner weniger Rente und die Arbeitenden m\u00fcssten 6-8% in einen privaten Rentenbaustein steuerlich beg\u00fcnstigt investieren, um im Alter \u00fcber die Runden zu kommen. Dumm ist nur, dass sich nicht jeder Besch\u00e4ftigte diesen Baustein der Zusatzrente leisten kann, weil immer mehr Menschen im Niedriglohnbereich besch\u00e4ftigt werden. Die Wirtschaft verdient, nur der arbeitende Menschen hat rein gar nichts davon. Armes reiches Deutschland. Der soziale Zusammenhalt ger\u00e4t in Gefahr, wenn erst einmal die Menschen in Rente gehen, die wenig Einkommen hatten. Denn dann muss der Staat die Grundsicherung leisten. In den Zeiten klammer Gelder in den Sozialkassen rollt dann eine Kostenlawine auf die St\u00e4dte und Kommunen zu. Die schlechte Verteilung der Gelder in unserem Staat stellt die Gesellschaft vor neue Aufgaben. Zus\u00e4tzliche Belastungen f\u00fcr die Wirtschaft w\u00e4ren bei guter Auftragslage zu stemmen, aber davon will niemand etwas wissen. Ein System, wie in Deutschland nun einmal besteht, ist im Gesamten gesehen auf geben und nehmen ausgelegt. Falls etwas aus dem Gleichgewicht ger\u00e4t, ist das gesamte System Deutschland in Gefahr. Wer stellt die richtigen Weichen und vor allen Dingen wann?<\/p>\n<p>Anlass zur Sorge geben auch die artfremden Leistungen der Deutschen Rentenversicherung. Es sind die Wiedervereinigung, die Kriegsopferf\u00fcrsorge, die Kindererziehungszeiten und die M\u00fctterrente. Wenn die Kanzlerin die Deutsche Rentenversicherung als eine gro\u00dfe Solidargemeinschaft bezeichnet hat, so ist dass absolut nicht korrekt, weil auch Leistungen aus der Kasse der Rentenversicherung an Menschen flie\u00dfen, die \u00fcberhaupt nichts mit der Deutschen Rentenversicherung je zu tun haben mussten. Das schr\u00f6pft und leert weiter die Rentenkasse. Nat\u00fcrlich darf man den Zuschuss vom Bund nicht unterschlagen, der jedoch beileibe nicht die Ausgaben der M\u00fctterrente deckt. Auch f\u00fcr die Pflege von Angeh\u00f6rigen erwerben die Pflegenden Anspr\u00fcche der Rentenversicherung, was sicher sinnvoll ist, aber auch die Rentenkasse belastet.<\/p>\n<p>Zur Gesetzgebung in den Auswirkungen f\u00fcr die Rente ist das Jahr 1996 ein Meilenstein in negativem Sinne, denn es entstand das \u201eWachstums- und Besch\u00e4ftigungsf\u00f6rderungsgesetz\u201c und f\u00fchrte zur weiteren Absenkung des Rentenniveaus. Am 9. Dezember 2004 wurde eine Organisationsreform der Rentenversicherung durchgef\u00fchrt, was zu einer Zusammenf\u00fchrung aller Rentensysteme f\u00fchrte. Eine sinnvolle Ma\u00dfnahme, die jedoch nicht die notwendigen \u00c4nderungen zur Systemsicherung beinhaltet.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Wie sieht die Zukunft aus bei der gesetzlichen Rentenversicherung:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li>mehr J\u00fcngere zahlen f\u00fcr einen Rentner<\/li>\n<li>die Menschen werden \u00e4lter<\/li>\n<li>die Dauer des Rentenbezugs ist steigend<\/li>\n<li>die Verdienste vieler Menschen sinken wieder<\/li>\n<li>die Absenkung im Rentenniveau geht weiter<\/li>\n<li>eine private Rentenversicherung ist erforderlich<\/li>\n<li>das Renteneintrittsalter hat sich auf 67 Jahre erh\u00f6ht<\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Wie k\u00f6nnte\u00a0eine sich selbst tragende (gesetzliche) Deutsche\u00a0Rentenversicherung von morgen aussehen:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li>die Besch\u00e4ftigten m\u00fcssen ausgeglichene L\u00f6hne und Geh\u00e4lter bekommen<\/li>\n<li>die Besch\u00e4ftigten m\u00fcssen so viel verdienen, dass sie sich eine private Rentenversicherung leisten k\u00f6nnen<\/li>\n<li>die Anzahl der Besch\u00e4ftigten muss steigen, damit mehr in die Rentenkasse eingezahlt werden kann<\/li>\n<li>es muss eine notwendige und faire Solidargemeinschaft f\u00fcr die Rentenversicherung bestehen<\/li>\n<li>alle Besch\u00e4ftigten, ob abh\u00e4ngig oder unabh\u00e4ngig zahlen in einen Topf ein<\/li>\n<li>eine komplette Umstellung auf ein steuerfinanziertes Rentensystem ist notwendig, um alle in unserer Gesellschaft zu beteiligen<\/li>\n<li>es m\u00fcssen andere Sozialkomponenten wie Hartz IV oder die Grundsicherung mit einbezogen werden<\/li>\n<li>ein Modell der Grundrente sollte in die \u00dcberlegungen einflie\u00dfen<\/li>\n<li>eine Anpassung der Beamtenpensionen ist zwingend notwendig ohne R\u00fccksicht auf Besitzk\u00e4mpfe<\/li>\n<li>die Besoldung der Beamten muss unter der Notwendigkeit einer ausgeglichenen Abgabenlast f\u00fcr alle B\u00fcrger,\u00a0die in die Rentenkasse einzahlen,\u00a0auch Anteile dazu auf der Abgabenseite enthalten<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nur mit einer entsprechend durchgef\u00fchrten Konsolidierung aller staatlichen Soziallasten, wozu auch die Deutsche Rentenversicherung z\u00e4hlt, kann eine ausreichende Altersversorgung aller B\u00fcrger in Deutschland sicher gestellt werden. Eine Grundregel ist jedoch dabei unumg\u00e4nglich, dass alle in Ausrichtung\u00a0zum Einkommen entsprechend ausgewogen zu belasten sind, wobei dann auch die Rente aus den gezahlten Betr\u00e4gen zu errechnen ist. Das Minimum des Auskommens im Alter bildet die Mindestrente. Nur wenn die Last von allen Schultern getragen wird, klappt es mit der Deutschen Rentenversicherung. Dann ist es erst eine wirkliche Solidargemeinschaft!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Russland mit neuem Nationalismus \u2013 Rede Putins am 04.12.2014<\/h1>\n<p>Nach Putins Rede wissen es nun alle B\u00fcrger Russlands und der Rest der Welt, dass viele gegen Russland sind, Russland bedrohen\u00a0und die Aktionen von Russland\u00a0nicht guthei\u00dfen. Die von Nationalismus gepr\u00e4gte Rede am 04. Dezember bestand im Wesentlichen aus Erkl\u00e4rungen, die nur eins im Sinn hatten, n\u00e4mlich das Volk in nationalem Beweihr\u00e4uchern einzulullen.<\/p>\n<p>Es waren auch viele Rechtfertigungen in Bestandteilen vorhanden und sogar etwas Heiliges wurde beschworen, gemeint war die Krim. Auch hat Putin jede Schuld von Einmischungen in der Ukraine weit von sich gewiesen, obwohl vieles schon international belegt ist. Jedoch die\u00a0russische Bev\u00f6lkerung\u00a0hat ja nur ihr von Propaganda und Bestandteilen zur Volksverdummung getrimmtes Staatsfernsehen. Dort finden regelm\u00e4\u00dfig Beschw\u00f6rungen statt und nationale Belehrungssendungen gehen \u00fcber den \u00c4ther. Das gemeine Volk soll damit sehr klein gehalten und die russische Seele national gepflegt werden.<\/p>\n<p>Die hintergr\u00fcndige Gef\u00e4hrlichkeit offenbart, dass mit allen Handlungen Russlands der Frieden in Europa stark gef\u00e4hrdet ist und Putin auch noch etliche fr\u00fchere UdSSR-L\u00e4ndern durch klammheimliche Aktionen destabilisiert. Er jetzt sch\u00e4umt die Wut der Menschen in Tschetschenien wieder auf und zeigt sich in terroristischen Gewalttaten. Russland und andere Staaten bekommen die Politik eines ehemaligen KGB-Offiziers zu sp\u00fcren.<\/p>\n<p>Im Gasgesch\u00e4ft hat sich Russland schon neu orientiert und sich ein wenig von Europa abgewandt. Ja, die Europ\u00e4er mit ihren Sanktionen, die aus Putins Sicht unsinnig und auch falsch sind und Russland \u00fcberhaupt nicht treffen k\u00f6nnen, aber zur\u00fcckgewandt sich nachteilig f\u00fcr die Staaten auswirken, welche an diesen Sanktionen beteiligt sind.<\/p>\n<p>Das Netz der negativen Einfl\u00fcsse zieht sich um Russland immer mehr zu und die Nation versinkt in sich selbst mit einer nach der Vergangenheit orientierten Politik der Konfrontation. Doch k\u00f6nnen die Menschen wirklich nachhaltig in ihrem Nationalismus gefangen werden ohne wirklich wahrzunehmen, dass es drau\u00dfen auch hin und wieder hell wird und nicht nur dunkel ist.<\/p>\n<p>Nein, keine Nation in Europa will Russland zu irgend etwas zwingen, auferlegen oder fordert einen Regierungswechsel, auch schon deswegen, weil demokratische Staaten ihrem Volk Tatsachen mitteilen und schon darum sind die Menschen in diesen L\u00e4ndern aufgekl\u00e4rter. Die Pr\u00e4gung dieser Menschen ist deswegen ausschlie\u00dflich friedlich und kooperativ. Mit anderen Staaten auf Augenh\u00f6he und friedlich nebeneinander zu leben, das ist der Sinn der gelebten Demokratie in Europa. Die Geschichte lehrt uns, dass Kriege f\u00fcr die Menschen bei allen Beteiligten nichts Gutes bringt. So lange ist der letzte Krieg noch nicht her, um sich nicht mehr erinnern zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Fakt ist auch, der Staat Russland wird von keinem anderen Staat oder einer Milit\u00e4rallianz zurzeit direkt bedroht,\u00a0jedoch einige ehemalige Sowjetstaaten f\u00fchlen sich durch Russland bedroht. Die Moskauer F\u00fchrung sollte einfach mal versuchen eine zukunftsorientierte und keine r\u00fcckw\u00e4rtsgewandte Politik zu betreiben, also eine Politik der Kooperation und nicht der Konfrontation. Es ist auch nun wirklich nachhaltig bekannt, dass es die UdSSR seit 1991 nicht mehr gibt und so auch nicht mehr geben wird. Tatsachen sind unumstritten und der einzige Weg auch in der Politik\u00a0ist diese zu akzeptieren. Die Akzeptanz von Ver\u00e4nderungen auf dieser Welt macht um Russland scheinbar einen Bogen und der gro\u00dfe Sandmann Putin streut seinem mitunter zunehmend leidenden Volk Sand in die Augen und vertraut auf den Nationalstolz. Ja dann, gute Nacht.<\/p>\n<p>07.12.2014 &#8211; WM<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Streik Deluxe \u2013 Die Piloten der Lufthansa Nun hat die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit mit ihrem 10. Streik in diesem Jahr die Lufthansa blockiert und diese musste etliche Fl\u00fcge absagen. 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