{"id":211,"date":"2013-12-31T17:59:43","date_gmt":"2013-12-31T16:59:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.blog.kaleidoskop-aha.de\/?p=211"},"modified":"2013-12-31T17:59:43","modified_gmt":"2013-12-31T16:59:43","slug":"jahresausklang-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.kaleidoskop-aha.de\/?p=211","title":{"rendered":"Jahresausklang 2013"},"content":{"rendered":"<p>Eigentlich ist es so wie immer zum Jahresende. Es gibt immer noch dieselben Kriege oder neue in anderen L\u00e4ndern. Viele Menschen leiden unter Hunger und haben Probleme an sauberes Trinkwasser zu gelangen. In der Arbeitswelt breitet sich eine neue Art von Versklavung aus, selbst in Deutschland werden die Menschen in verschiedenen Branchen ausgenutzt. Der Lohn f\u00fcr diese so besch\u00e4ftigten Menschen ist dabei menschenunw\u00fcrdig und reicht zum Leben vorne und hinten nicht. Ein Leben in W\u00fcrde ist so nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p>In Deutschland m\u00fcssen die Menschen pers\u00f6nlich Abstriche machen, weil die Abgaben f\u00fcr die Miete, die Lebensmittel und die Energie st\u00e4ndig steigen. Eine Qual f\u00fcr Menschen, die auf jeden Euro achten m\u00fcssen. F\u00fcr die, die oben schwimmen in der Gesellschaft sind das wahrscheinlich Dinge, die in die Nebens\u00e4chlichkeit fallen. Um es deutlich zu sagen, klafft die Wohlstandsschere immer weiter auseinander, so wie es auch in jedem Jahr neu festgestellt wird. Selbst unsere Wohlstandsgesellschaft hat viele Schattenseiten, selbst bei einer fast Vollbesch\u00e4ftigung. Die Menschen erwirtschaften mit ihrer Arbeitskraft in etlichen Betrieben einen deutlichen Gewinnzuwachs und der Export von G\u00fctern aus Deutschland vervielf\u00e4ltigt sich. Aber die Menschen selber haben davon sehr oft den wenigsten\u00a0Nutzen und selbst der Reallohn ist wieder gesunken. Abstriche sollen die Menschen\u00a0hinnehmen, jedoch die Unternehmer jammern vielfach, wenn sie in Interviews befragt werden. Nein, nochmalige Abstriche sind nicht hinnehmbar und das es sicherlich Arbeitspl\u00e4tze kosten wird, so der Tenor\u00a0oftmals.<\/p>\n<p>Die Bankwirtschaft hat allen Grund zum Jubeln, denn es lief rund in diesem Jahr auf dem Aktienmarkt. Etliche Banker haben nat\u00fcrlich ihren schnellen &#8222;Br\u00fcter&#8220; wieder angeworfen, es gibt wieder Gewinne und auch Boni f\u00fcr die guten Leistungen. Vergessen ist die Krise, in der die Menschen f\u00fcr die Fehler von Bankern zahlen mussten. Selbst die Manipulatoren vom Euribor und Libor haben anscheinend nichts zu bef\u00fcrchten. Ein Arbeitsgericht in Frankfurt hat auf die Klage von Mitarbeitern der Deutschen Bank diese gezwungen,\u00a0sie wieder einzustellen. Eine Urteilsbegr\u00fcndung die einen platt macht. Danach hat die Deutsche Bank es vers\u00e4umt, ihren Mitarbeitern klare Richtlinien vorzugeben, wie\u00a0sie sich in Dingen mit dem Euribor und Libor zu verhalten haben. Die Bank trage somit die Hauptschuld am Verhalten der Mitarbeiter. Die Straftat war anscheinend so nebens\u00e4chlich bei diesem Prozess, dass es zu einem Freispruch kam. Es ist einfach, man muss die Dinge nur trennen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die digitale Kommunikation und die sozialen Netzwerke haben absolut Vorrang, sie beherrschen mittlerweile viele Menschen. Diese trauen sich offensichtlich nicht mehr mit anderen Menschen direkt zu kommunizieren, sondern ausschlie\u00dflich \u00fcber Plattformen, per Email oder SMS. Wenn es bei au\u00dferhalb des direkten Kommunikationskreises von Menschen passiert, ist\u00a0das sicher o.k. Aber bei Menschen, die sich sowieso in st\u00e4ndigem pers\u00f6nlichen Kontakt befinden, ist es eher etwas ungew\u00f6hnlich oder befremdlich. Auf die Menschen zugehen, die sich Freunde nennen, ist sicher wertvoller als bei Facebook vermeintliche Freunde zu haben. Die direkte Kommunikation ist sicher deutlich wichtiger und man sp\u00fcrt die menschliche Beziehung direkt. Man muss nat\u00fcrlich auch selber merken wie wertvoll der direkte Kontakt ist. Vor kurzer Zeit habe ich in einem Kaffee sitzend durch Zufall bemerkt, dass an einem Nebentisch ein P\u00e4rchen sa\u00df und beide (Mann und Frau) ein Smartphone vor sich liegen hatten. Sie bedienten ihr Ger\u00e4t und haben w\u00e4hrend des Aufenthaltes kein Wort miteinander gesprochen. Das hat mich doch ziemlich schockiert. Ob es immer so bei dem P\u00e4rchen ist, wei\u00df ich nat\u00fcrlich nicht. Nun ja, vielleicht haben sich auch nur Fotos angeschaut. Jedoch ich meine, sprechen hilft ungemein bei einer Beziehung.<\/p>\n<p>Jedoch gibt es auch menschliche Momente wie bei der diesj\u00e4hrigen Flutkatastrophe. Die Menschen standen zusammen und haben sich gegenseitig geholfen. Es war ein Paradebeispiel wie Menschen in Notsituationen zusammenhalten und sich gegenseitig helfen und unterst\u00fctzen. Zu Weihnachten r\u00fccken die Menschen auch etwas enger zusammen und die Neigung zum Spenden erh\u00f6ht sich. Vielleicht h\u00e4ngt\u00a0es auch damit zusammen, dass die Menschen in der Adventszeit und zu Weihnachten\u00a0abweichend von ihrem Alltag etwas nachdenklicher werden. Noch einmal dieses Jahr zu \u00fcberdenken finde ich zumindest sehr positiv und es\u00a0inspiriert einen, neue Gedanken zu haben und neue Ideen zu entwickeln. Ein Jahr geht zu Ende und es besteht die M\u00f6glichkeit pers\u00f6nliche Altlasten im alten Jahr zur\u00fcck zu lassen. Es befreit und erleichtert den Start ins neue Jahr, vielleicht auch mit etlichen Vors\u00e4tzen, die es umzusetzen gilt. Jeder kann sich den\u00a0Jahresbeginn etwas erleichtern und die Seele befreien.<\/p>\n<p>Jedoch, eigentlich ist es so wie immer zum Jahresende.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche Ihnen einen guten Rutsch ins Neue Jahr und einen guten Start im Jahr 2014. Auch ein Dank soll nicht fehlen. Nett, dass Sie mich ab und zu einmal anklicken in meinem Blog und vielleicht auch meine Webseite besuchen.<\/p>\n<p>31.12.2013 &#8211; WM<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eigentlich ist es so wie immer zum Jahresende. Es gibt immer noch dieselben Kriege oder neue in anderen L\u00e4ndern. Viele Menschen leiden unter Hunger und haben Probleme an sauberes Trinkwasser zu gelangen. 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